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Für das Handelsblatt ist sowieso alles russische Propaganda

Für das Handelsblatt ist sowieso alles russische Propaganda
Der russische Präsident Wladimir Putin zu Gast beim österreichischen Präsidenten van der Bellen in Wien
Auf seiner ersten Auslandsreise nach seiner Wiederwahl begab sich der russische Präsident nach Österreich. Ein Muss also für das Handelsblatt, Putin als verschlagenen Schmeichler und kalt kalkulierenden Machtmenschen zu verunglimpfen.

Ja, der Besuch Wladimir Putins in Österreich sorgt wohl bei vielen eingefleischten transatlantisch indoktrinierten Journalisten für Schweißausbrüche. Schert Österreich weiterhin aus und lässt dadurch die auf Unterstellungen und unbewiesenen Anschuldigungen basierende antirussische Front weiter bröckeln? Da juckt es den einen oder anderen vermeintlich objektiven und der reinen Informationsvermittlung verpflichteten Schreiberling in den Fingern, und die Tastatur beginnt förmlich von selbst, hastig den Bildschirm mit dem Zerrbild eines seriösen Journalismus zu füllen.

Die Botschaft des Handelsblatt-Artikels ist denn auch glasklar: Mit manipulativer Finesse ist der "ehemalige KGB-Agent" Putin nach seiner Wiederwahl zum russischen Staatsoberhaupt nach Wien gereist, um alle manipulativen Register zu ziehen. Nichts überlässt der Schakal Putin bei seiner Mission, sich der leidigen Russland-Sanktionen zu entledigen, dem Zufall.

Die Fragesteller aus den Reihen der Journalisten sind handverlesen", wird subtil kritisiert.

Das klingt nach dem Gegenteil von Freiheit, nach Inszenierung und Unterdrückung und damit nach Russland, nein, Putin. Schon hat die manipulative Hervorhebung eines banalen, weil gewöhnlichen Umstandes ihren Zweck erfüllt.

Als erster darf ein Reporter des umstrittenen russischen Propagandasenders Russia Today das Wort an den russischen Präsidenten richten", heißt es weiter.

Ja, wo sind wir denn hier! Das dürfte sich beim Schreiben vor allem das Journalisten-Team, bestehend aus André Ballin, Dana Heide, Regina Krieger, Hans-Peter Siebenhaar, selbst gefragt haben. Warum es sich bei Russia Today eher um Propaganda handeln soll als beim Handelsblatt, wie vorliegendes Beispiel illustriert, bleibt das wohl kaum umstrittene Geheimnis der Autoren.

Dass es sich bei dem Reporter Pavel Zarubin nicht um einen RT-Mitarbeiter, sondern dieser beim Sender Rossija seine Brötchen verdient, ist ein geradezu überflüssiges Detail, handelt es sich doch so oder so um Propaganda.

Selbstverständlich kann es sich bei der Frage des Reporters an Putin folglich auch nur um eine "Gefälligkeitsfrage" handeln. Dem Zaren stellt man schließlich eigentlich überhaupt keine Fragen. Worin diese vermeintliche Gefälligkeit allerdings bestanden haben soll, diese Frage stellt sich offensichtlich nicht, könnte sie doch auch nicht beantwortet werden.

Ich habe eine Frage an beide Präsidenten. Russland und Österreich sind lange bewährte Partner. Wir haben große gegenseitige Investitionsprojekte mit vielen Milliarden Dollar. Von vielen Projekten haben sie auch erzählt; aber unter Berücksichtigung der heutigen internationalen Lage, was denken Sie, haben wir denn Potential für ein weiteres Wachstum der Wirtschaftsbeziehungen und wenn, in welchen Bereichen ist das zu erwarten?", möchte der Reporter erfahren.

Wenn es sich bei dieser Frage bereits um eine Gefälligkeit handelt, müssten auch fast sämtliche Reporter etwa bei den Fragerunden der Bundespressekonferenz als entgegenkommende Fragesteller im Dienste einer höheren Macht gelten.

Putins Freundlichkeit ist Kalkül", unterstreichen die Handelsblatt-Schreiber.

Ganz so als wäre dies auf internationalem Parkett etwas ganz und gar ungewöhnliches. Dass es sich bei Artikeln wie dem des Handelsblatts um eine kalkulierte Manipulation der öffentlichen Meinung handelt, ist leider Alltag.

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