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Proteste gegen neue Corona-Sperren in Frankreich: Polizei setzt Tränengas ein

Proteste gegen neue Corona-Sperren in Frankreich: Polizei setzt Tränengas ein
Die Polizei feuerte während eines Marsches gegen eine landesweite Abriegelung ab Mitternacht Tränengas ab, um die Verbreitung von COVID-19 in Paris zu bekämpfen. 29. Oktober 2020
Nach der Verkündung neuer Corona-bedingter Ausgangsbeschränkungen ist es in Frankreich zu Protesten gekommen. Demonstranten gingen auf die Straße, um die verhängten Maßnahmen anzuprangern. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, die mit Tränengas reagierte.

Demonstranten begannen am Donnerstagabend einen Protestmarsch, der am Pariser Place de la République begann und anschließend mehrere Stadtbezirke durchquerte. Die Demonstranten skandierten Parolen gegen die Beschränkungen, einige schossen Feuerwerkskörper ab, zündeten Fackeln an und warfen Mülltonnen um.

In der Nähe des Centre Pompidou, etwa anderthalb Kilometer vom Ausgangspunkt des Protestzuges entfernt, stießen die Kundgebungsteilnehmer auf die Bereitschaftspolizei, die die Demonstranten mit Tränengas zerstreute.

Ähnliche Aktionen fanden auch in anderen Teilen Frankreichs statt, unter anderem in den Städten Castres und Toulouse. Die Demonstranten skandierten "Revolution" und "alle hassen die Ausgangssperre".

Am Vortag hatte Präsident Emmanuel Macron neue weitreichende Ausgangsbeschränkungen angekündigt. Sie traten am Freitag um null Uhr in Kraft und sind zunächst bis zum 1. Dezember befristet. Bürger dürfen sich nicht mehr ohne Weiteres frei bewegen. Menschen können zwar auf die Straße gehen, wenn sie arbeiten, wichtige Einkäufe erledigen, einen Arzt aufsuchen oder frische Luft schnappen wollen, müssen dafür dann aber eine Bescheinigung ausfüllen. Sport ist eine Stunde pro Tag in einem Umkreis von einem Kilometer vom Wohnort erlaubt.

Macron argumentierte, die Beschränkungen seien notwendig, weil Frankreich "von einer zweiten Welle" des Virus "betroffen" werde, die – wie er voraussagte – "härter" und "tödlicher als die erste" sein werde. Bis heute hat das Land über 1,3 Millionen angebliche Infektionen und etwa 36.000 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus zu verzeichnen, so die Daten der Johns-Hopkins-Universität.

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