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"Zeigen Sie es im TV zur Hauptsendezeit": Nawalny verklagt Kremlsprecher Peskow wegen CIA-Vorwürfen

"Zeigen Sie es im TV zur Hauptsendezeit": Nawalny verklagt Kremlsprecher Peskow wegen CIA-Vorwürfen
Alexei Nawalny in Moskau. (Archivbild vom 11. April 2017)
Ein verbaler Schlagabtausch zwischen dem Oppositionspolitiker Alexei Nawalny und Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag endete mit der Ankündigung Nawalnys, Peskow verklagen zu wollen. Der Pressesprecher hatte ihn zuvor beschuldigt, mit der CIA zusammenzuarbeiten.

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hatte am Donnerstag das erste große Interview mit Alexei Nawalny nach seiner angeblichen Vergiftung veröffentlicht, in dem der Oppositionspolitiker behauptete, hinter der Tat stehe der russische Präsident Wladimir Putin. Der Kreml wies Nawalnys Vorwürfe als "absolut nicht zulässig" zurück. Putins Pressesprecher Dmitri Peskow betonte: 

Wir glauben, dass solche Anschuldigungen gegen den russischen Präsidenten absolut unbegründet und nicht zulässig sind. Ferner möchte ich sagen, dass wir einige dieser Aussagen in dem genannten Bericht als absolut anstößig und auch inakzeptabel betrachten.

Protest-Installation vor der Russischen Botschaft in Berlin, 23. September

In demselben Gespräch mit Reportern sagte Peskow, Nawalny sei mit ausländischen Spezialdiensten verbunden:

Wahrscheinlich ist es nicht der Patient, der für die westlichen Spezialdienste arbeitet, sondern die westlichen Geheimdienste, die mit ihm zusammenarbeiten – das wäre korrekter. Ja, solche Informationen gibt es. Ich kann es noch konkreter formulieren: Derzeit arbeiten Spezialisten der CIA mit Nawalny zusammen.

Peskow erklärte zudem, Nawalny könne jederzeit nach Russland zurückkehren, um seine Behandlung fortzusetzen. Das Leben des Aktivisten sei ebenso in Russland gerettet worden. Noch am selben Tag reagierte Nawalny in seinem Blog auf die Vorwürfe. Falls die staatlichen Behörden, in deren Namen Peskow spreche, "Beweise für diesen Unsinn" hätten, sei dies eine Frage der Sicherheit Russlands, alle Beweise offenzulegen. Er kündigte an, Peskow verklagen zu wollen: 

Dies ist eine direkte Behauptung eines Regierungsbeamten. Daher werde ich erstens eine Klage gegen Peskow einreichen. Und zweitens fordere ich, Beweise und Fakten offenzulegen, die darauf hindeuten, dass ich mit 'Spezialisten der CIA zusammenarbeite'. Zeigen Sie es im Fernsehen direkt zur Hauptsendezeit. Meine Erlaubnis haben Sie.

Russland bekräftigte mehrmals, an einer Aufklärung des Vorfalls interessiert zu sein. Dafür seien Informationen jener Stellen nötig, die Spuren einer Vergiftung gefunden haben wollen.

Mehr zum Thema - Russlands Außenminister Lawrow: Spannungen zwischen Moskau und Berlin können überwunden werden

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