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Weißrussland: Lukaschenko ordnet Untersuchung aller Festnahmen an, Innenminister entschuldigt sich

Weißrussland: Lukaschenko ordnet Untersuchung aller Festnahmen an, Innenminister entschuldigt sich
Proteste in Weißrussland, Minsk, 9. August 2020
Weißrusslands Präsident Lukaschenko hat angeordnet, alle Festnahmen bei den jüngsten Protesten zu untersuchen, so die Vorsitzende des Oberhauses des Parlaments. Der Innenminister entschuldigte sich bei "unbeteiligten Personen", die in die Gewalt verwickelt wurden.

Die Vorsitzende des Oberhauses des weißrussischen Parlaments Natalja Kotschanowa erklärte, dass Präsident Alexander Lukaschenko eine Untersuchung aller Festnahmen angeordnet hatte, die in den letzten Tagen durchgeführt wurden. Ihr zufolge wurden bereits mehr als tausend Festgenommene freigelassen.

Wir brauchen keine Prügeleien, wir brauchen keinen Krieg. Minsk ist immer friedlich und ruhig gewesen", sagte sie.

Innenminister Juri Karajew entschuldigte sich bei "unbeteiligten Personen", die in die Gewalt verwickelt wurden. "Ich entschuldige mich für die Verletzungen unbeteiligter Personen, die bei der Zerstreuung aufgegriffen wurden", sagte er. Der Innenminister betonte jedoch, dass es in den vergangenen drei Tagen elf Angriffe auf Polizisten gab.

Karajew erklärte zudem, er werde der Freilassung von Journalisten, die bei der Auflösung der Protestaktionen festgenommen wurden, Priorität einräumen. "Die Presse ist heilig und sollte nicht angerührt werden", fügte er hinzu.

Seit der Präsidentschaftswahl am Sonntag gehen in Weißrussland Tausende Menschen auf die Straße. Sie werfen Lukaschenko vor, das Wahlergebnis massiv gefälscht zu haben. Die Sicherheitskräfte gehen mit Gewalt gegen die Protestler vor.

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