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"Sind immer noch in Porton Down": Skripals Nichte hält Umzug nach Neuseeland für erfunden

"Sind immer noch in Porton Down": Skripals Nichte hält Umzug nach Neuseeland für erfunden
Archivbild: Julija Skripal, ihre Mutter Ljudmila und Sergei Skripal in Salisbury
Laut einem Medienbericht sind der ehemalige Doppelagent Sergei Skripal und seine Tochter Julija unter neuen Namen nach Neuseeland gezogen. Seine Nichte glaubt jedoch, dass dies eine Ablenkung sei und ihre Verwandten sich immer noch in Großbritannien befinden.

Seitdem der ehemalige Doppelagent Sergei Skripal und dessen Tochter Julija nach einem Giftanschlag vor zwei Jahren aus dem Krankenhaus entlassen wurden, weiß niemand, wo sich die beiden aufhalten. Ein hochrangiger britischer Regierungsbeamter, der namentlich nicht genannt wurde, sagte am Sonntag gegenüber der Sunday Times, dass Skripal und seine Tochter mehr als ein Jahr lang in einem Gebäude des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 verbracht hatten, bevor sie neue Namen erhielten und nach Neuseeland zogen, um dort "ein neues Leben zu beginnen".

Sergeis Nichte Wiktorija, die in Russland lebt, sieht diesen Bericht kritisch. "Ich weiß nichts darüber. Aber daran glaube ich nicht", sagte sie gegenüber russischen Medien. Der Bericht über den Umzug an das andere Ende der Welt sei "nur eine Ablenkung", glaubt Wiktorija. Außerdem würden Sergei und Julija nach dem Giftanschlag eine besondere ärztliche Behandlung benötigen, die ihnen nur in Porton Down zur Verfügung gestellt werden könne. Ihr zufolge wäre die Versorgung und die Unterkunft der beiden in Neuseeland zu teuer für die britische Regierung. Sie selbst hätten keine Mittel, um für sich zu sorgen.

Sergei und Julija Skripal wurden im März 2018 bewusstlos auf einer Parkbank in Salisbury, etwa zwei Stunden südwestlich von London, aufgefunden. Die ehemalige britische Premierministerin Theresa May bezichtigte den Kreml als Drahtzieher des Attentates. London erklärte mehrmals, dass Russland "sehr wahrscheinlich" hinter dem Angriff steckt. Die russische Seite weist alle Vorwürfe zurück und besteht darauf, dass Großbritannien auch zwei Jahre nach dem Vorfall keinen überzeugenden Beweis für eine Verwicklung des Kremls in den Anschlag vorlegen konnte. Die britische Regierung lehnt das Angebot einer gemeinsamen Untersuchung ab und verweigert russischen Diplomaten Zugang zu den Skripals, die beide russische Staatsbürger sind.

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