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Verdeckte Werbeaktion: Scientology-Mitarbeiter tarnen sich als Corona-Helfer

Verdeckte Werbeaktion: Scientology-Mitarbeiter tarnen sich als Corona-Helfer
Auch in Südafrika lief die Aktion: Auf dem Bild ist ein Scientology-Freiwilliger in Parkhurst, Johannesburg, am 2. April 2020 zu sehen.
Mitarbeiter der stark umstrittenen Scientology-Sekte gehen in der Schweiz von Tür zu Tür und behaupten offenbar, mit dem Schweizer Bundesgesundheitsamt zusammenzuarbeiten. Laut der Schweizer Tageszeitung "Blick" soll es sich gar um eine weltweite Werbeaktion handeln.

Laut Medienberichten in der Schweiz versucht die Scientology-Sekte die Corona-Krise für eigene Zwecke auszuschlachten. Mitglieder von Scientology sollen in gelben Fantasieuniformen, die auf den ersten Blick an die von Sanitätern erinnern, von Haus zu Haus ziehen. Das Ziel: Menschen in Gespräche verwickeln.

Dabei scheut die Sekte offenbar auch nicht davor zurück, von einer angeblichen Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu fabulieren. Unter dem Vorwand von Hygienetipps geht es allerdings in Wahrheit um nichts anderes als um Werbung für Scientology. In Basel soll sich mittlerweile sogar die Polizei mit der Aktion beschäftigen. Auch die Organisation "Freie Anti-SC-Aktivisten" warnt auf Facebook vor der Aktion:

Die Schweizer Tageszeitung Blick berichtet von einem italienischen Restaurantbesitzer, der überzeugt war, offiziellen "Corona-Kontrolleuren" gegenüberzustehen. "Das Wort Scientology ist im Gespräch nicht ein einziges Mal gefallen", so der Gastronom gegenüber Blick.

Die verkleideten Sektenmitarbeiter platzieren offenbar auch Infobroschüren zur Corona-Pandemie an Hauseingängen. Zwar lassen sich tatsächlich – laut den Berichten – auf den ersten Seiten der Broschüren Hygiene- und Verhaltentipps finden, doch spätestens auf der letzen Seite wird klar, dass es eine Aktion von Scientology ist: Ein QR-Code soll auf die Webseite der Sekte führen.

Auf Anfrage von Blick erklärte der Scientology-Sprecher Jürg Stettler, dass "man" sich nie als BAG-Mitarbeiter ausgegeben habe. Es habe sich nur um eine "kleine Aktion in der Nachbarschaft" gehandelt. Doch das stimmt nicht. Auch in Neuseeland beschwerten sich Menschen, weil sie die Sektenmitglieder für Gesundheitsmitarbeiter hielten. In den Vereinigten Staaten fiel sogar ein Gouverneur auf die "offizielle Corona-Broschüre" herein. Mike DeWine von der Republikanischen Partei präsentierte die Broschüre während einer Pressekonferenz.

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