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Deutschland hilft Ukraine bei Löscharbeiten um Tschernobyl

Deutschland hilft Ukraine bei Löscharbeiten um Tschernobyl
Deutschland hilft Ukraine bei Löscharbeiten um Tschernobyl
Für die andauernden Löscharbeiten in dem radioaktiv belasteten Gebiet um das AKW Tschernobyl kommt nun Hilfe aus Deutschland. In der Region gibt es weiterhin mehrere Schwelbrände. Die Hauptstadt Kiew verzeichnet nach Behördenangaben keine erhöhte Radioaktivität.

Deutschland unterstützt die Ukraine beim Lösen von Waldbränden, die schon seit zwei Wochen in dem radioaktiv belasteten Gebiet um das Atomkraftwerk Tschernobyl andauern. Wie die deutsche Botschaft in Kiew mitteilte, habe die Hilfe einen Wert von 230.000 Euro. Sie umfasse 80 Dosimeter zur Messung der Radioaktivität und rund 15 Kilometer Feuerwehrschläuche. Zudem werde ein für Wald- und Vegetationsbrände ausgestattetes Tanklöschfahrzeug angeschafft.

Den vom ukrainischen Katastrophenschutz veröffentlichten Landkarten zufolge gab es am Samstag mindestens sechs Schwelbrände. An den Löscharbeiten waren demnach mehr als 700 Feuerwehrleute beteiligt. Auch Hubschrauber waren im Einsatz. Die Behörden machten dabei keine Angaben zu der von den Flammen beschädigten Fläche. Zuvor hatte man sie aufgrund von Satellitenbildern auf rund 11.500 Hektar geschätzt. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace ging von einem viel höheren Ausmaß aus, das die offizielle Statistik um das Vierfache übertreffen könnte.

In der knapp 70 Kilometer von dem Sperrgebiet um das Atomkraftwerk entfernten Hauptstadt Kiew hielt sich dichter Smog. Die Dreimillionenstadt verzeichnete nach Behördenangaben jedoch keine erhöhte Radioaktivität.

Auch im Gebiet Schytomyr an der Grenze zu Weißrussland hatten am Donnerstag ausgebrochene Waldbrände auf Dörfer übergegriffen und 38 Wohnhäuser zerstört.

Etwa 50 Menschen mussten nach Angaben des Gouverneurs Witali Bunetschko in Sicherheit gebracht werden. (dpa)

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