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"Waren nicht vorbereitet": Emmanuel Macron verlängert Ausgangsbeschränkungen bis zum 11. Mai

"Waren nicht vorbereitet": Emmanuel Macron verlängert Ausgangsbeschränkungen bis zum 11. Mai
Im Kampf gegen die COVID-19-Krise hat Frankreichs Präsident die Ausgangsbeschränkungen bis zum 11. Mai verlängert
Die Ausgangsbeschränkungen in Frankreich werden mindestens bis zum 11. Mai andauern, kündigte Präsident Emmanuel Macron am Montag an. Er unterstrich, dass das Land auch nach dem voraussichtlichen Ende der Beschränkungen nicht sofort zur Normalität zurückkehren werde.

Es war Macrons dritte Fernsehansprache seit Beginn der Corona-Krise. Der Präsident begann mit seiner Rede um 20.02 Uhr. Die Bevölkerung hatte zuvor, wie jeden Tag, die Möglichkeit, das medizinische Personal zu beklatschen. 

Gelagerter Camembert in einer Käsefabrik in Bermonville

Der Präsident gab zu, dass Frankreich auf den Corona-Ausbruch nicht vorbereitet war und gestand in seiner rund 30-minütigen Rede auch Fehler ein: Es habe anfangs an Masken gefehlt und unnötige Verfahren oder Schwächen in der Logistik gegeben. Er lobte die Kämpfer an der vordersten Front und forderte die Franzosen auf, weiterhin zu Hause zu bleiben. Macron versicherte: 

Der 11. Mai wird der Beginn einer neuen Etappe sein.

Gleichzeitig warnte der Staatschef, dass der 11. Mai das Ende der Ausgangsbeschränkungen nur dann markieren könne, wenn sich die Menschen weiter verantwortungsbewusst verhalten würden. Ab dem 11. Mai soll es außerdem genug Kapazitäten geben, um alle Menschen mit COVID-19-Symptomen auf das Coronavirus zu testen. Macron kündigte an, es gebe ausreichend Schutzmasken für alle Bürger und versprach Hilfen für Studierende oder Familien in finanzieller Not. Er betonte auch, dass die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen besonders für diejenigen schwierig seien, die mit ihren Familien in engen Wohnungen lebten.

"Es wird an uns liegen, die landwirtschaftliche, gesundheitliche, industrielle und technologische Unabhängigkeit Frankreichs wiederherzustellen", sagte Macron und betonte, dass auch Europa eine größere strategische Autonomie brauche. 

Die Ausgangsbeschränkungen gelten in Frankreich bereits seit dem 17. März und wurden schon einmal verlängert. Die Franzosen dürfen das Haus nur verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Spaziergänge oder Sport sind nur eine Stunde am Tag und ausschließlich in der Nähe der eigenen Wohnung erlaubt.

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