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COVID-19-Hotspot: Italien legt Plan für "Leben mit dem Virus" vor

COVID-19-Hotspot: Italien legt Plan für "Leben mit dem Virus" vor
Covid-19-Hotspot: Italien legt Plan für "Leben mit dem Virus" vor
Rom will einige seiner Sperrmaßnahmen vorsichtig lockern, wenn sich die Pandemie verlangsamt oder ihre Ausbreitung stoppt. Gleichzeitig will die Regierung das Gesundheitssystem verbessern, um die Pandemie im Griff zu halten.

Der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza hat einen Fünf-Stufen-Plan vorgelegt, der es dem von COVID-19 betroffenen Land ermöglichen soll, die tödliche Pandemie gut zu überstehen. "Uns stehen schwierige Monate bevor. Unsere Aufgabe ist es, die Voraussetzungen für das Leben mit dem Virus zu schaffen", wurde Speranza von der Zeitung La Repubblica zitiert.

Italien, wo die Zahl von COVID-19-Todesfällen europaweit am größten ist, werde die landesweite Krise "schrittweise und vorsichtig" bewältigen, sagte Speranza. Sobald bestätigt sei, dass das Land den Höhepunkt der Pandemie überschritten habe, werde die Regierung die zweite Phase des Plans einleiten und die Sperrmaßnahmen lockern. Jedoch nur bis zu einem gewissen Grad, so Speranza.

Einige präventive Maßnahmen werden bestehen bleiben, wie die soziale Distanzierung und der großflächige Einsatz von Schutzmasken. Das Mobilitätsverbot und die Aussetzung nicht-essentieller Wirtschaftsaktivitäten wird voraussichtlich über Mitte April hinaus verlängert. Gegenüber der Zeitung Corriere della Sera erklärte Speranza:

Wenn wir nicht streng sind, riskieren wir, dass alle Anstrengungen, die wir unternommen haben, ohne Wirkung bleiben.

In der Zwischenzeit werden die Behörden das lokale Gesundheitssystem verbessern. Die größte Aufgabe soll dabei die Eindämmung der COVID-19-Pandemie sein. Speranza sagte, dass die Anzahl der Krankenhäuser, die sich speziell um COVID-19-Infizierte kümmern, in allen Regionen Italiens beibehalten werde, bis ein geeigneter Impfstoff verteilt werden könne.

Andere Krankenhäuser sollten wie gewohnt weiterarbeiten, denn "leider ist es nicht so, dass das Coronavirus andere schwere Krankheiten verschwinden lässt". Ein besonderes Augenmerk wird auf die korrekte Verwendung von Tests gerichtet, die neue COVID-19-Fälle aufdecken sollen.

Die Pläne für die langsame Lockerung der Sperrmaßnahmen wurden vorgelegt, nachdem Italien am Samstag den geringsten täglichen Anstieg von COVID-19-Todesfällen und den ersten Rückgang schwerer Erkrankungsfälle gemeldet hatte. Dennoch bleibt die Zahl der Infizierten beträchtlich hoch. Nach den neuesten Zahlen der Johns-Hopkins-Universität sind in Italien mehr als 124.600 Personen infiziert, rund 15.400 Menschen sind an der Krankheit verstorben.

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