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Mord an Khashoggi: Saudisches Gericht verurteilt fünf Personen zum Tode

Mord an Khashoggi: Saudisches Gericht verurteilt fünf Personen zum Tode
Der stellvertretende Staatsanwalt Shalaan al-Shalaan, Riad, Saudi-Arabien, 23. Dezember 2019.
Der saudische Kronprinz wird verantwortlich gemacht, den Mord am saudischen Journalisten Jamal Khashoggi im Oktober 2018 in Auftrag gegeben zu haben. Dieser wurde im Istanbuler Konsulat ermordet. Nun wurden in Riad fünf Personen zum Tode verurteilt, zwei wurden begnadigt.

Jamal Khashoggi galt als Kritiker des saudischen Königshauses und lebte im selbstgewählten Exil in den Vereinigten Staaten. Er war Mitglied der Muslimbruderschaft und schrieb für die Washington Post. Im saudischen Konsulat in Istanbul wollte er Scheidungspapiere abholen. Seine türkische Verlobte wartete vergebens auf ihren zukünftigen Ehemann. Lebend wurde er nie wieder gesehen. Er soll von einem 15-köpfigen Exekutionskommando gefoltert und zerstückelt worden sein. 

Ein Sicherheitsmitarbeiter des saudischen Konsulats, Istanbul, Türkei, 31. Oktober 2018.

Der stellvertretende saudische Generalstaatsanwalt Shalaan al-Shalaan sagte während einer Pressekonferenz: 

Wir fanden heraus, dass Khashoggis Mord nicht vorsätzlich war. 

Laut der saudischen Staatsanwaltschaft überwachte der stellvertretende Geheimdienstchef Ahmed al-Assiri die Ermordung und wurde von dem Medienzar des königlichen Gerichts, Saoud al-Qahtani, beraten.

Qahtani leitete Social-Media-Kampagnen gegen Kritiker des Königreichs. Über seinen Verbleib ist seit dem Mord nichts bekannt. Qahtani und Assiri wurden "wegen unzureichender Beweise" freigesprochen. Nicht klar ist, ob der Geheimdienstmitarbeiter Maher Mutreb, der Gerichtsmediziner Salah al-Tubaigy und der königliche Wächter Fahad al-Balawi, die sich ebenfalls vor Gericht befanden, zu denjenigen gehören, die zum Tode verurteilt worden sind. 

Insgesamt fünf Personen sollen zum Tode verurteilt, drei zu Freiheitsstrafen von 24 Jahren und weitere drei freigesprochen worden sein. Namentliche Nennungen gab es nicht. Gegen die Gerichtsurteile können die Verurteilten Einspruch erheben, so die saudische Staatsanwaltschaft. 

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