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Mit Thora in der Achterbahn: Jüdischer Themenpark soll Judentum vermitteln und Tourismus ankurbeln

Mit Thora in der Achterbahn: Jüdischer Themenpark soll Judentum vermitteln und Tourismus ankurbeln
Symbolbild: Achterbahn in Coney Island, New York, USA, 3. August 2007.
In der Wüste Negev wird ein jüdischer Themenpark nahe des Atomreaktors entstehen. Die US-Investoren haben auch zwei Rabbiner mit in die Planungen einbezogen. Der Park soll jungen Besuchern das Judentum als Erlebnis näherbringen und Touristen anlocken.

Die Stadt Dimona in der Negev-Wüste ist bekannt für ihre Atomanlage. Hier soll ein jüdischer Themenpark entstehen, der Kindern die Welt des Judentums als Erlebnis verkauft. Auch zwei Rabbiner sind in die Planung involviert: Yosef Zvi Ramon aus einer jüdischen Siedlung im Westjordanland und Alan Shvut. Der etwa 1.600 Hektar große Park wird voraussichtlich im Jahr 2023 seine Tore öffnen und "Park Pla-im" (Park der Wunder) heißen. Ergänzt wird er durch Einkaufszentren und Hotels. 

Ultraorthodoxe jüdische Männer beten am 12. September 2013 in Aschdod während des Taschlich-Rituals am Ufer des Mittelmeers. Taschlich ist ein Ritual, bei dem die Sünden des vergangenen Jahres symbolisch ins Wasser geworfen werden.

Besucher werden in fünf Welten 16 Fahrten genießen können, darunter eine Achterbahnfahrt der "People of the Book" und eine Jakobsleiter. Die fünf Welten werden die Namen "Oase", "Welt der Geister", "Welt der jüdischen Nation", "Welt der Gesellschaft" und "Welt der Zeit" tragen. Entworfen wurde er von der amerikanischen Firma ITEC Entertainment of Florida. Die Kosten belaufen sich auf 400 Millionen Dollar. Die Stadt Dimona mit 33.500 Einwohnern hat finanzielle Probleme und hofft hierdurch auf eine wirtschaftlich bessere Zukunft. 2014 versuchte die Hamas, die Atomreaktoren von Dimona mit Raketen zu treffen. In dem vormals als Textilanlage deklariertem Atomreaktor soll nukleares Material produziert werden.

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