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Trump und Pence drohen NATO-Partner Türkei: Lasst US-Pastor frei, oder wir verhängen Sanktionen

Trump und Pence drohen NATO-Partner Türkei: Lasst US-Pastor frei, oder wir verhängen Sanktionen
US-Pastor Andrew Brunson wird am 25. Juli 2018 aus dem Gefängnis entlassen und in den Hausarrest verlegt.
Präsident Donald Trump hat der Türkei am Donnerstag auf Twitter mit schweren Sanktionen gedroht, sollte der US-Pastor Andrew Brunson nicht aus dem Gefängnis entlassen werden. Brunson ist in der Türkei des Terrorismus und der Spionage angeklagt.

Trump beschrieb Brunson in seinem Tweet als "einen großen Christen, Familienvater und wunderbaren Menschen". "Er leidet sehr. Dieser unschuldige Mann des Glaubens sollte sofort freigelassen werden", fügte Trump hinzu.

US-Vizepräsident Mike Pence schloss sich Trump mit den Worten an:

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden erhebliche Sanktionen gegen die Türkei verhängen", wenn Brunson nicht freigelassen wird.

"An Präsident Recep Tayyip Erdoğan und die türkische Regierung, ich habe eine Botschaft im Namen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Lassen Sie Pastor Andrew Brunson JETZT frei oder seien Sie bereit, die Konsequenzen zu tragen", drohte Pence dem NATO-Partner der USA in zwei aufeinanderfolgenden Tweets. Nach der Verlegung des Pastors aus dem Gefängnis in den Hausarrest habe er die Gelegenheit erhalten, ein telefonisches Gespräch mit Brunson zu führen, gab Pence an.

Brunson, ein christlicher Pastor aus North Carolina, der seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Türkei lebt, wurde angeklagt, Verbindungen zur verbotenen PKK-Organisation und der sogenannten Gülen-Bewegung, deren Anführer im US-Exil lebt, zu unterhalten. Die türkische Regierung macht die Gülen-Bewegung für den vereitelten Putschversuch im Jahr 2016 verantwortlich.

Pence schwor, sich weiter für die "vollständige Freilassung" von Brunson einzusetzen. Er erklärte auf Twitter, dass er nach der Überstellung von Brunson aus dem Gefängnis in den Hausarrest ein Telefongespräch mit dem Kleriker geführt habe.

"Dieser Mann des Glaubens steht immer noch unter Hausarrest. Ich habe ihm versichert, dass US-Präsident Donald Trump und unsere gesamte Administration weiter daran arbeiten werden, seine vollständige Freilassung zu sichern und ihn zurück in die USA zu bringen", versprach Pence.

"Präsident Trump und ich haben letzte Woche deutlich gemacht und monatelang unermüdlich daran gearbeitet, Pastor Andrew Brunson zu befreien. Er hätte längst freigelassen werden sollen. Er ist jetzt unter Hausarrest - aber wir werden nicht aufhören, bis er vollständig entlassen und mit seiner Familie, seinen Freunden und der Kirche wieder vereint ist. #FreeAndrewBrunson", schrieb der Vizepräsident in einem anderen Tweet am 25. Juli.

Das Zweite Hohe Strafgericht in der westtürkischen Provinz İzmir hatte Brunsons Antrag auf Freilassung am 18. Juli abgelehnt und beschlossen, bei der nächsten Anhörung am 12. Oktober weitere Zeugen anzuhören.

Nach einem Einspruch von Brunsons Anwalt İsmail Cem Halavurt entschied dasselbe Gericht am 25. Juli schließlich, Brunson aus dem Gefängnis in den Hausarrest zu verlegen, indem es den "gesundheitlichen" Zustand des Pastors anführte.

Das Gericht verbot Brunson die Ausreise aus der Türkei und verhängte eine gerichtliche Kontrollentscheidung. US-Außenminister Mike Pompeo begrüßte das Urteil am 25. Juli, fügte aber hinzu, dass "es nicht genug ist".

Ankara hatte zuvor vorgeschlagen, Brunson gegen Gülen auszutauschen. Die US-Regierungen unter Obama und Trump haben alle türkischen Bemühungen abgelehnt, den islamischen Prediger in sein Heimatland auszuliefern.

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