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Nach Raketenangriff auf Israel: IDF starten Militäroperation in Gaza

Nach Raketenangriff auf Israel: IDF starten Militäroperation in Gaza
Archivbild. Israelische Reservisten überqueren die Grenze zu Gaza.
Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) erklärten, dass sie eine Militäroperation in Gaza begonnen hätten, nachdem eine Raketensalve auf Israel abgefeuert worden sei. Das Raketenabwehrsystem "Iron Dome" hat den Großteil der Raketen abgefangen.

"Die IDF operieren derzeit im Gazastreifen. Die Explosionen, die zu hören waren, stehen damit in Verbindung", heißt es in einem Statement der IDF, dass über Twitter veröffentlicht wurde. Nach Angaben der IDF wurde "eine Salve" von mindestens 28 Mörsergeschossen auf mehrere Orte in Israel abgefeuert.

"Die meisten Abschüsse wurden von den IDF abgefangen", fügte die Armee hinzu.

In mehreren israelischen Ortschaften nahe der Grenze zu Gaza heulten am Dienstagmorgen die Raketensirenen, teilten die IDF mit. Ein israelischer Kindergarten in der Nähe des Gazastreifens wurde von mehreren Geschossen getroffen, wie ein Video zeigt, das von den israelischen Streitkräften veröffentlicht wurde.

Ein palästinensischer Journalist diskutiert während eines Protestes für Pressefreiheit in der Nähe von Ramallah im besetzten Westjordanland mit israelischen Soldaten, 6. Mai 2018

Es wurden keine Verletzten gemeldet, da die Raketen abgefeuert wurden, als sich noch keine Kinder in der Schule befanden.

In der Zwischenzeit zitierte Reuters Anwohner, die berichteten, dass israelische Flugzeuge als Reaktion auf den Beschuss eine Position der militanten Gruppe "Islamischer Dschihad" im Gazastreifen angegriffen hätten. Das israelische Militär lehnte es jedoch ab, zu dem Bericht Stellung zu nehmen.

Die jüngste israelische Militäroperation in Gaza, die den Namen "Protective Edge" trug, fand 2014 statt. Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen sind dabei mehr als 2.000 Menschen getötet worden. Die Kampagne wurde von zahlreichen Menschenrechtsgruppen verurteilt und löste weltweit massive Proteste aus.

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