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Israels Geheimdienstminister nach Raketenangriff auf Syrien: Iran muss sich zurückziehen, sonst...

Israels Geheimdienstminister nach Raketenangriff auf Syrien: Iran muss sich zurückziehen, sonst...
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (m.), Geheimdienst- und Verkehrsminister Israel Katz (l.) sowie Kabinettsminister Tzachi Braverman (r.) stoßen anlässlich des damals bevorstehenden jüdischen Passahfestes auf der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem am 9. April 2017 an.
Nach Raketenangriffen auf Militärziele in Syrien hat der israelische Geheimdienstminister Israel Katz am Montag einen Abzug iranischer Truppen aus dem Nachbarland gefordert. Nur mit harten Maßnahmen gäbe es in der ganzen Region Stabilität.

Der Iran muss sich aus Syrien zurückziehen. Israel hat auf allen Ebenen eindeutig klargemacht, dass es dem Aufbau einer iranischen Front im Norden, in Syrien, nicht zustimmen wird. Wir werden alles unternehmen, was notwendig ist und Israel wird weiterhin auf seinen roten Linien bestehen", erklärte der israelische Geheimdienstminister nach einem Raketenangriff auf iranische und syrische Stellungen in Hama und Aleppo.

Archivbild

Katz sagte zudem, vor der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump in der Frage des Atomabkommens mit dem Iran herrsche große Anspannung. Trump muss bis zum 12. Mai entscheiden, ob die von den USA ausgesetzten Sanktionen gegen den Iran weiter außer Kraft bleiben oder wieder eingesetzt werden sollen. Dies wird de facto auch als Entscheidung über den Verbleib der USA in dem internationalen Abkommen von 2015 angesehen. Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen die USA dazu bewegen, das unter Trumps Vorgänger Barack Obama abgeschlossene Abkommen zu retten.

Spekulation auf Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft

Katz sagte dem israelischen Militärsender Galei Zahal:

Ich habe mich an führende Repräsentanten der Europäischen Union gewandt und ihnen gesagt, sie dürften nicht das schwache Glied in dieser Koalition sein. Gerade jetzt müssen die Europäer die Politik Trumps unterstützen, eine entschlossene Politik, die gegenüber Nordkorea schon beginnt, Früchte zu tragen.

"Wenn die Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft treten, wird die iranische Wirtschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit zusammenbrechen", meinte Katz weiter und betonte: "Das iranische Volk ist jetzt schon verbittert."

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Sollten die Europäer die USA im Druck auf den Iran ebenso wie die in dieser Sache Verbündeten Saudi-Arabien und Israel unterstützen, werde Teheran aufgeben müssen, meinte Katz und verkündete abschließend:

Man muss heute harten Druck auf den Iran ausüben, um einen Krieg morgen zu verhindern. Sonst wird es in Syrien und in der ganzen Region keine Stabilität geben.

(dpa/rt deutsch)

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