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Nach russischem Vermittlungsangebot im Kaschmir-Konflikt: Pakistan "bereit, an den Tisch zu kommen"

Nach russischem Vermittlungsangebot im Kaschmir-Konflikt: Pakistan "bereit, an den Tisch zu kommen"
Ein Demonstrant hält in Karatschi am 28. Februar 2019 eine pakistanische Nationalflagge vor einer Raketen-Nachbildung.
Islamabad ist bereit, Gespräche mit Neu-Delhi zu führen, nachdem Russland Vermittlungshilfe angeboten hat, sagte der pakistanische Außenminister. Russland schaltete sich angesichts anhaltender Spannungen zwischen den beiden atomar bewaffneten Nationen ein.

Moskau, das mit Pakistan und Indien freundschaftliche Beziehungen unterhält, erklärte sich bereit, am Donnerstag dazu beizutragen, die Feindseligkeiten zwischen den beiden Erzrivalen zu lindern. Außenminister Sergei Lawrow sagte, Moskau werde indo-pakistanischen Gesprächen eine Plattform bieten, "wenn sie wollen".

Pakistans Außenminister Schah Mahmood Qureschi nahm die Geste dankbar entgegen und kündigte an, dass sein Land für Gespräche mit dem Erzfeind Indien bereit sei.

"Lawrow hat angeboten, zu vermitteln. Ich weiß nichts über Indien, aber ich möchte Russland sagen, dass Pakistan bereit ist, an den Tisch zu kommen und die Spannungen zu verringern", betonte Qureschi.

Pakistanische Marinesoldaten marschieren während der Pakistan-Day-Militärparade in Islamabad am 23. März 2018 an Raketen vorbei.

Indien und Pakistan waren in dieser Woche in mehrere Luft- und Bodenkämpfe in der umstrittenen Region Kaschmir verwickelt, was Befürchtungen über eine weitere Eskalation des langjährigen Konflikts aufkommen ließ.

"Wir sind besorgt über die Eskalation der Spannungen zwischen Indien und Pakistan und das gefährliche Manöver der Streitkräfte beider Länder in der Nähe der Kontrolllinie, was direkte militärische Zusammenstöße riskiert", erklärte die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag vor Journalisten.

Der russische Präsident Wladimir Putin habe dem indischen Premierminister Narendra Modi bei einem Telefonat mitgeteilt, er hoffe auf eine schnelle Lösung der Krise, ließ der Kreml in einer Erklärung am Donnerstag verlautbaren.

Beide Staatsvertreter bekundeten auch ihr Interesse an einer weiteren Stärkung der militärisch-technischen Beziehungen, fügte der Kreml hinzu. Russland unterhält besonders enge Beziehungen zu Indien, das traditionell große Mengen russischer Militärgüter kauft, während sich auch die Beziehungen zu Pakistan in den letzten Jahren verbessert haben.

Mehrere Nationen, darunter die USA, China und Russland, forderten sowohl von Neu-Delhi als auch von Islamabad Zurückhaltung. Neben Russland haben sich auch die Türkei und der Iran bereit erklärt, einen Mediationsprozess zu starten.

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