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China: "Indopazifische Strategie" der USA untergräbt Frieden in Asien

China: "Indopazifische Strategie" der USA untergräbt Frieden in Asien
Der chinesische Staatsrat und Außenminister Wang Yi
US-Außenminister Pompeo hat in Tokio eine gemeinsame Front mit den drei Verbündeten Japan, Indien und Australien gegenüber China vorgeschlagen. Chinas Außenminister Wang betont, dass die von den USA initiierte indopazifische Strategie darauf abziele, eine "neue NATO" in Asien aufzubauen.

Der chinesische Außenminister Wang Yi erklärte, dass die von den USA vorgeschlagene indopazifische Strategie die Aussichten auf Frieden und Entwicklung in Ostasien untergraben werde. Auf die Frage möglicher Auswirkungen der indopazifischen Strategie der USA auf die ostasiatische Zusammenarbeit antwortete Wang auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem malaysischen Außenminister Hishammuddin Hussein, dass Ostasien die dynamischste Region der heutigen Welt mit dem größten Potenzial für die Zukunft sei. Wang wies darauf hin, dass die von den Vereinigten Staaten initiierte indopazifische Strategie im Grunde darauf abziele, eine sogenannte indopazifische "neue NATO" aufzubauen, welche durch den vierseitigen Mechanismus unter Beteiligung der Vereinigten Staaten, Japans, Indiens und Australiens gestützt werde. Die US-Strategie mache deutlich, dass Amerikaner im Denken des Kalten Krieges hängen geblieben seien. Sie versuchen die Konfrontation zwischen verschiedenen Gruppen und Blöcken, und zwar einen neuen geopolitischen Wettbewerb zu schüren, um damit die Dominanz und das hegemoniale System der Vereinigten Staaten aufrechtzuerhalten, sagte er.

Der chinesische Präsident Xi Jinping bei einer Videokonferenz mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), António Guterres, in Peking am 23. September 2020.

US-Außenminister Mike Pompeo hatte am 6. Oktober bei einem Japanbesuch eine gemeinsame Front mit den drei Verbündeten Japan, Indien und Australien im asiatisch-pazifischen Raum gegenüber China vorgeschlagen. Der amerikanische Außenminister sprach sich beim Treffen für "einen freien und offenen Indopazifik" aus. Dies sei die "Grundlage für Frieden und Stabilität" in der Region, sagte Pompeo. Eckpfeiler dafür sei die Beziehung zwischen Japan und den USA. Das Gespräch fand im Vorfeld eines Treffens der Außenminister Japans, der USA, Australiens und Indiens in Tokio statt.

Im Vierer-Treffen betonte Pompeo, "als Partner in diesem Treffen ist es heute wichtiger denn je, dass wir zusammenarbeiten, um unsere Mitarbeiter und Partner vor Ausbeutung, Korruption und Zwang der CCP (Kommunistische Partei Chinas) zu schützen". Im Gegensatz zu ihm haben die andere beteiligte Länder in der Gesprächsrunde einen ganz anderen Ton angeschlagen. "Unser Ziel bleibt es, die Sicherheit und die wirtschaftlichen Interessen aller Länder zu fördern, die legitime und vitale Interessen in der Region haben", sagte der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar beim Zusammentreffen. Und Japans Regierungssprecher Katsunobu Katō betonte auf der Pressekonferenz, dass dieses Vierer-Treffen nicht mit Blick auf ein bestimmtes Land stattfinde. Australien und Indien waren ähnlich zurückhaltend, etwas zu sagen, was China möglicherweise beleidigen würde.

Die Global Times kommentierte, dass China und die USA bereits im indopazifischen Raum friedlich koexistieren. Aber die sogenannten Strategieeliten in den USA schlügen ständig pessimistische Töne bezüglich der mutmaßlichen "Bedrohung" aus China an. Das Wesen der von den USA ausgehenden Theorie der "Nicht-Koexistenz" spiegle eher eine hegemoniale Mentalität wider, die die US-Politik durchdrungen habe.

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