icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Bergkarabach-Konflikt: Russland meldet Verlegung von syrischen und libyschen Söldnern

Bergkarabach-Konflikt: Russland meldet Verlegung von syrischen und libyschen Söldnern
Symbolbild: Ein Graffitti gegen den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev (29. September 2020 in Jerewan, Armenien)
Das russische Außenministerium gab am Mittwochabend bekannt, dass ausländische Milizen illegal bewaffneter Gruppierungen, vor allem aus Syrien und Libyen, in die Konfliktregion Bergkarabach gebracht würden, um dort an den Auseinandersetzungen teilzunehmen.

"Wir sind zutiefst besorgt über diese Prozesse, die nicht nur zu einer noch stärkeren Eskalation der Spannungen in der Konfliktzone führen, sondern auch die Sicherheit aller Länder in der Region langfristig gefährden", heißt es auf der Webseite des russischen Außenministeriums. Russland forderte die Regierungen der betroffenen Länder auf, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den Einsatz ausländischer Söldner in der Konfliktregion zu verhindern. Sie sollten sofort aus der Region rückgezogen werden. 

Ömer Çelik, Sprecher der türkischen AKP-Partei, bestritt die Berichte über die Entsendung syrischer Milizen in die Konfliktzone. "Wir haben keine Söldner aus Syrien nach Bergkarabach geschickt", sagte Çelik am Dienstag.

Die Konfliktregion Bergkarabach ist zwischen den beiden Ex-Sowjetrepubliken Armenien und Aserbajdschan umstritten. Nach schweren Kämpfen mit zahlreichen Toten und Verletzten gilt in beiden Nachbarländern der Kriegszustand. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld für die Gefechte. Die EU, Deutschland und auch Russland riefen die Konfliktparteien auf, die Kämpfe sofort einzustellen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Iran, der gute Beziehungen zu beiden Ländern pflegt, bot sich ebenfalls als Vermittler an.

Mehr zum ThemaWeiter schwere Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan – Kein Interesse an Gesprächen

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen