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Venezuela: Stellvertreter des Oppositionsführers Juan Guaidó festgenommen

Venezuela: Stellvertreter des Oppositionsführers Juan Guaidó festgenommen
Edgar Zambrano und Juan Guaidó in Caracas, Venezuela, 5. Januar 2019.
Edgar Zambrano, stellvertretender Parlamentspräsident, soll am Mittwoch vom Geheimdienst Venezuelas verhaftet worden sein. Ihm werden Vaterlandsverrat, Rebellion und Verschwörung gegen die Regierung vorgeworfen. Er hatte versucht, das Militär auf die Seite Guaidós zu bringen.

Im Machtkampf in Venezuela hatte Edgar Zambrano letzte Woche versucht, das Militär auf die Seite der Opposition und des selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó zu bringen. Gemeinsam mit dem Opppositionsführer Leopoldo López und einigen Soldaten suchte er den Luftwaffenstützpunkt La Carlota in der Hauptstadt Caracas auf. Sein Versuch, das Militär umzustimmen, scheiterte jedoch. 

Vor seiner Festnahme schrieb Zambrano auf Twitter, dass sein Auto vor der Parteizentrale von Vertretern des venezolanischen Geheimdienstes Sebin umstellt worden sei: 

Als wir uns geweigert haben auszusteigen, haben sie einen Kran geholt, um uns mit Gewalt direkt nach Helicoide (die Geheimdienstzentrale) zu bringen. 

Nach Berichten wurde er in dem Auto sitzend abgeschleppt, da er sich geweigert hatte auszusteigen. 

Faustgruß: Venezuelas Präsident auf Truppenbesuch. Nach wie vor genießt Nicolás Maduro den Rückhalt des Militärs. Washington will das ändern, unter anderen mit Sanktionen.

Über die Festnahme äußerte sich Guaidó auf Twitter: 

Wir warnen das Volk Venezuelas und die internationale Gemeinschaft: Das Regime hat den ersten Vize-Präsidenten (der Nationalversammlung) entführt. 

Rund 50 Länder sprachen Guaidó ihre Unterstützung aus, allen voran die Vereinigten Staaten von Amerika. Nach Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Venezuela im März unterzeichneten die USA mit der Schweiz im folgenden Monat einen Vertrag, worin sich die Schweiz bereit erklärt, die US-Interessen in diplomatischen und konsularischen Angelegenheiten in Venezuela zu übernehmen. Bislang wurde das jedoch noch nicht umgesetzt. Die Regierung des gewählten Präsidenten Nicolás Maduro sieht die Interessen der USA an einem Führungswechsel in Venezuela dessen reichen Öl-Vorkommen geschuldet. Alle Versuche der USA, das Militär gegen Maduro aufzubringen, scheiterten bisher. Der US-Außenminister Mike Pompeo warf auch der russischen Regierung vor, Venezuela kontrollieren zu wollen. 

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