icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Kundus: US-Bombardement auf Krankenhaus – Zahl der Toten steigt auf 19 – drei davon Kinder

Kundus: US-Bombardement auf Krankenhaus – Zahl der Toten steigt auf 19 – drei davon Kinder
Quelle: Ruptly
Eine „schwerwiegende Verletzung des humanitären Völkerrechts“ nennt die internationale Präsidentin von Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF), Dr. Joanne Liu, das US-Bombardement auf das MSF-Krankenhaus im afghanischen Kundus. 12 Mitarbeiter und sieben Patienten, davon drei Kinder, kamen durch die Bombardierung ums Leben. 37 Menschen, einschließlich 19 MSF-Mitarbeitern, wurden zum Teil schwer verletzt.

In einer schriftlichen Stellungnahme der US-Botschaft in Afghanistan sowie in einer von US-Verteidigungsminister Ashton Carter wird von einem „tragischen Zwischenfall“ gesprochen. Glaubt man jedoch den Aussagen von „Ärzte ohne Grenzen“, wäre mindestens „grobe Fahrlässigkeit“ wohl eine treffendere Beschreibung, denn diese behaupten, dass sie allen Konfliktparteien vorsorglich die GPS-Daten ihrer Einrichtungen mehrfach übermittelt hatten, zuletzt am 29.09.2015. Der Hochkommissar für Menschenrechte der UN, Seid Al-Hussein, nannte den Angriff „unverzeihlich und wahrscheinlich ein Kriegsverbrechen".

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen