Massengrab in Ostukraine gefunden - Opfer gefesselt und enthauptet

Donetsk-Kriegsverbrechen
Donetsk-Kriegsverbrechen
Aufgrund der Entdeckung eines Massengrabes hat Russland eine internationale Untersuchung eingefordert. Michael Fedotow, Leiter des russischen Menschenrechtsrates erklärte, dass die Leichen sich in der Nähe des Gebietes befanden, wo noch vor Kurzem die ukrainische Nationalgarde stationiert war. Die Leichen waren an den Händen gefesselt und teilweise enthauptet.

Am Dienstag fanden Regierungsgegner in dem Ort Mine Kommuna, rund 60 Kilometer von Donetsk entfernt, ein frisches Grab mit fünf Leichen.

Bei den fünf Personen handelt es sich um zwei Männer und drei Frauen. Vier der Getöteten wurden exhumiert, die Hände der Verstorbenen waren gefesselt, eine Person wurde enthauptet. Die Opfer stammen aus dem Ort Mine Kommuna. Nach den drei Frauen wurde bereits im Vorfeld gesucht.

Anscheinend gibt es noch weitere Funde, die nun untersucht werden. Momentan befinden sich OSZE-Beobachter vor Ort und prüfen das Massengrab

Innerhalb der Volksrepublik Donetsk haben mehrere Staatsanwälte eine Untersuchung gestartet. Konstatantin Dolgov, Gesandter des russischen Außenministeriums für Menschenrechte twitterte, dass die ukrainische Armee für die Morde verantwortlich sei.

"Die bestialischen Verbrechen gegen Zivilisten müssen unsere ganze Aufmerksamkeit bekommen. Es ist von größter Notwendigkeit, dass eine internationale Untersuchung der humanitären Verbrechen in der Ukraine eingeleitet wird", betonte Dolgov.

Das russische Außenministerium forderte die Vereinten Nationen, das OSZE und den Europarat dazu auf "eine tiefgreifende Beurteilung" von den "Kriegsverbrechen, die nicht gerechtfertigt werden können“, vorzunehmen.

In einer Pressemitteilung forderte das russische Ministerium am Mittwoch, internationale Gremien dazu auf, dringend eine unparteiisch, objektive und umfassende Untersuchung" einzuleiten, um die Täter vor Gericht zu bringen.

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