US-Kongress verweigert weitere finanzielle Unterstützung und Ausbildung für "ekelhaftes" Azow-Bataillon

Quelle: Gage
Quelle: Gage
Auf Initiative des Kongressabgeordneten John Conyers hat das US-Repräsentantenhaus einem Änderungsantrag zugestimmt, welcher untersagt das ukrainische Azow-Bataillon weiterhin finanziell zu unterstützen und auszubilden. Zuvor hatte Conyers das Bataillon als „ekelhaft“ und „neonazistisch“ bezeichnet.

„Ich bedanke mich für die einstimmig angenommene Antragsänderung, die unserem Militär das Training mit dem von uns verhassten Neonazi-Bataillon Azow untersagt.“
So der Kongressabgeordnete aus Michigan nach der erfolgreichen Abstimmung zu den Vertretern des Repräsentantenhaus.

Eine weitere Folge des angenommenen Änderungsantrags von Conyers ist das Verbot der Auslieferung tragbarer Flugabwehrraketen an das ukrainische Militär.

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Bereits Anfang Mai 2014 nahmen erste Azow-Freiwillige an den Kämpfen im Donbass teil. Ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen in den ostukrainsichen Bürgerkriegsgebieten vorgeworfen.

Am 17. September erhielt die Gruppierung die Anweisung durch den ukrainischen Innenminister, Arsen Awakow, sich neu zu ordnen und zu erweitern. Zum Jahrestag der Gründung von Asow im Mai 2015 betonte Bataillonskommandeur, Andrej Biletsky, per Facebook, die unter seinem Kommando stehenden Bataillonsmitglieder würden so lange weiter kämpfen, "bis die Azow-Embleme auch Teil des Donbass und der Krim sind".

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