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Experte: COVID-19 für aktuelle Weltwirtschaftskrise nicht allein verantwortlich

Experte: COVID-19 für aktuelle Weltwirtschaftskrise nicht allein verantwortlich
Symbolbild zeigt eine Übersichtskarte der Corono-Infektionen der Johns Hopkines University .
Die globale Wirtschaft befindet sich in einer noch nie dagewesenen Krise. Die Pandemie sollte jedoch nicht als alleinige Ursache gesehen werden, meint der Chefökonom der Saxo Bank. Grund sei der Zusammenbruch der Nachfrage, der Lieferkette und des Energiesektors.

Dies ist die größte Wirtschafts- und Finanzkrise unserer Zeit, meint der Chefökonom und Informationsmanager der Saxo Bank Steen Jakobsen gegenüber RT. Sie ist schwerwiegender als 2008 und vielleicht die größte Krise seit der Großen Depression der 1930er-Jahre, fügte er hinzu.

Geschlossenes Restaurant in Freiburg

Der Grund dafür sei der gleichzeitige Zusammenbruch der Nachfrage, der Lieferkette und des Energiesektors. Diese drei Komponenten und die soziale Distanzierung, die auf der ganzen Welt stattfindet, bedeuten, dass der Konsum zusammengebrochen ist, so Jakobsen. Er erinnerte daran, dass die Weltwirtschaft zu 70 Prozent vom Konsum angetrieben wird. Der Ökonom erklärte:

Dies ist also die größte Krise, die wir je in dieser Größenordnung gesehen haben. Die Weltwirtschaft wird sich 2020 in einer Rezession befinden, das ist bereits garantiert, es ist keine Frage des Ob, es ist absolut sicher, dass wir sie haben werden.

Wir werden im zweiten Quartal einen Einbruch der BIP-Wachstumsrate von 20 bis 50 Prozent erleben, und das ganze Jahr wird ein Verlust für das BIP bedeuten.

Laut Jakobsen ist klar, dass das Coronavirus zum Katalysator der Krise wurde. Der Markt sei bereits zu stark überhitzt gewesen:

Das Modell, das wir hatten, war zu selbstgefällig und zu abhängig von Schulden. Ich würde nicht sagen, dass das Coronavirus der einzige Grund dafür ist, aber es war definitiv ein sehr mächtiger Katalysator, denn natürlich wird es die ganze Welt zum Stillstand bringen und verlangsamen.

Der Ökonom fügte hinzu, dass "wir seit den 1920er- und 1930er-Jahren keine solche Situation mehr hatten". Er merkte weiter an:

Wir leben in einer globalen Wirtschaft, und jeder wird sich mit den Auswirkungen dieser negativen Entwicklung auseinandersetzen müssen. Es gibt keine Gewinner, es gibt nur Verlierer.

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