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Ölpreise mit stärkstem Einbruch seit 30 Jahren – Börsen im Sturzflug

Ölpreise mit stärkstem Einbruch seit 30 Jahren – Börsen im Sturzflug
Saudi-Arabiens Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman Al-Saud und der russische Energieminister Alexander Nowak zu Beginn eines OPEC- und NON-OPEC-Treffens in Wien, Österreich, am 6. Dezember 2019.
Am Ölmarkt sind die Preise zum Wochenauftakt abgestürzt. Am Montagmorgen fielen die Notierungen für Rohöl aus der Nordsee und für US-Öl um jeweils etwa 30 Prozent – der stärkste prozentuale Einbruch seit 1991. Auch an den internationalen Börsen geht es bergab.

Als Ursache für den Ölpreis-Crash gelten die gescheiterten Verhandlungen des Ölkartells OPEC mit den in der sogenannten OPEC+ zusammengefassten weiteren Förderländern wie Russland. Außerdem belastet die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen einer Krise durch das Corona-Virus. Die Ölpreise sind somit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2016 gefallen.

OPEC+ kann sich nicht auf Förderlimit einigen – Ölpreise brechen ein (Symbolbild)

Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete zuletzt 32,83 US-Dollar. Damit lag der Preis 12,44 Dollar niedriger als noch am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI sackte um 12,44 Dollar auf 28,84 Dollar. Marktbeobachter sprachen vom stärksten prozentualen Einbruch am Ölmarkt seit dem Golfkrieg 1991.

Gold auf Siebenjahreshoch

Auch die Börsen befinden sich im Krisenmodus. Die asiatischen Märkte sind rückläufig, die europäischen und amerikanischen Futures (Terminkontrakte) befinden sich im freien Fall. Gold hingegen befindet sich inmitten des dramatischen Absturzes auf dem Ölmarkt und der Sorge um die vom Corona-Virus befallene Weltwirtschaft auf einem neuen Siebenjahreshöchststand.

Der Goldpreis lag am Montag zum ersten Mal seit Ende 2012 über der Marke von 1.700 Dollar je Feinunze, was darauf hindeutet, dass Anleger verzweifelt nach einem sicheren Hafen suchen.

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