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Saudi-Arabiens Exporte von Erdöl sanken im Jahr 2019 um fast elf Prozent

Saudi-Arabiens Exporte von Erdöl sanken im Jahr 2019 um fast elf Prozent
Ein Angestellter besichtigt die Ölfabrik von Saudi Aramco in Abqaiq
Saudische Erdölexporte sollen im Jahr 2019 um fast elf Prozent zurückgegangen sein. Das berichten lokale Medien und verweisen dabei auf Daten der Joint Organisations Data Initiative, die selbstberichtete Zahlen aus 114 Ländern sammelt.

Die Ölexporte Saudi-Arabiens sind im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 10,75 Prozent gesunken. Das besagen die Daten der Joint Organisations Data Initiative (JODI), die vom lokalen Nachrichtensender Mubasher übermittelt wurden.

Die gesamten saudischen Ölexporte, einschließlich Rohöl und Erdölprodukte, sollen sich im Jahr 2019 auf durchschnittlich 8,339 Millionen Barrel pro Tag belaufen haben, gegenüber durchschnittlich 9,344 Millionen Barrel pro Tag bei den gesamten Ölexporten im Jahr 2018.

Laut den Daten der JODI-Datenbank, die selbstberichtete Zahlen aus 114 Ländern sammelt, blieben die Rohölexporte Saudi-Arabiens im Dezember mit 7,37 Millionen Barrel pro Tag gegenüber dem Vormonat unverändert.

Während des gesamten letzten Jahres lagen die saudischen Rohölexporte in keinem Monat über 7,4 Millionen Barrel pro Tag, so die JODI-Daten.

Im September sanken die saudi-arabischen Rohölexporte auf ein 22-Monatstief von 6,67 Millionen Barrel pro Tag, als das Königreich von Angriffen auf seine Ölinfrastruktur betroffen war, die fünf Prozent der weltweiten täglichen Versorgung für Wochen lahmlegten.

Während des gesamten letzten Jahres exportierten die Saudis weniger Rohöl als im Jahr 2018 und weniger als im Durchschnitt der Jahre von 2014 bis 2018, da das Königreich versuchte, das Angebot auf die am transparentesten gemeldeten Lagerbestände in den USA zu reduzieren und gleichzeitig den Marktanteil in Asien zu halten – und wenn möglich zu erhöhen.

Bis weit in das Jahr 2020 hinein werden Saudi-Arabien und andere große Ölproduzenten im Nahen Osten mit dem Einbruch der Ölnachfrage in China aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs zu kämpfen haben.

Die Verlangsamung der industriellen Aktivität in China verursacht den schlimmsten Schock für die globale Ölnachfrage seit mehr als zehn Jahren. Darauf wies der Chef der globalen Rohstoffforschung bei Goldman Sachs, Jeff Currie, in einem Interview mit Bloomberg Anfang dieses Monats hin.

Saudi-Arabien reagierte auf die fallende Nachfrage in Asien, indem es seine offiziellen Verkaufspreise für die Region für März drastisch senkte.

Die von den Saudis angeführte OPEC drängt als Reaktion auf die fallende Nachfrage auf zusätzliche Förderkürzungen im zweiten Quartal 2020, doch ihr Hauptpartner Russland gab noch keine offizielle Stellungnahme dazu ab, ob es weitere Kürzungen unterstützen würde.

Mehr zum Thema - Internationale Energieagentur: Weltweite Ölnachfrage sinkt erstmals seit mehr als zehn Jahren

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