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Huawei-Konkurrent ZTE bringt 1,7 Milliarden US-Dollar zum Vorantreiben der 5G-Entwicklung auf

Huawei-Konkurrent ZTE bringt 1,7 Milliarden US-Dollar zum Vorantreiben der 5G-Entwicklung auf
Einer der größten chinesischen Hersteller von Telekommunikationsausrüstung, das Unternehmen ZTE, hat Pläne angekündigt, rund 1,7 Milliarden US-Dollar aus einer privaten Aktienplatzierung zu beschaffen, um Forschung und Entwicklung von 5G-Netzen zu finanzieren.

Das chinesische Unternehmen ZTE, das als Konkurrent von Huawei gilt, wird 381 Millionen A-Shares ausgeben, die auf den chinesischen Yuan lauten und an den Börsen von Shanghai und Shenzhen gehandelt werden. ZTE wird die Aktien an zehn unabhängige professionelle oder institutionelle Investoren in China zu einem Preis von 30,21 Yuan (ungefähr 4,40 US-Dollar) pro Aktie verkaufen.

ZTE-Logo und 5G bei der Weltausstellung in Peking, China, 22. November 2019

Der Preis liegt unter dem durchschnittlichen Börsenkurs der letzten drei Wochen. Am Donnerstag notierte die ZTE-Aktie in Shenzhen 37,41 Yuan pro Aktie. In einer Erklärung teilte ZTE am Donnerstag mit:

Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung sichern den technologischen Wettbewerbsvorteil und entwickeln die wichtigsten Produkte und Geschäfte mit Kernvorteilen.

Das Unternehmen fügte hinzu, dass die Mittelbeschaffung dazu beitragen könnte, seine Position auf dem globalen Markt zu sichern.

Die Notierung beläuft sich auf fast neun Prozent des Aktienkapitals des chinesischen Ausrüstungsherstellers und unterliegt einer zwölfmonatigen Lock-up-Periode.

Im Gegensatz zu dem chinesischen Ausrüstungshersteller Huawei wurde ZTE im vergangenen Jahr nicht in die US-amerikanische "Entity List" aufgenommen, die es US-amerikanischen Unternehmen verbietet, ohne besondere Regierungsgenehmigung mit namentlich genannten Unternehmen zu handeln.

ZTE befand sich zuvor in einer ähnlichen Situation wie Huawei, als das US-Handelsministerium das Unternehmen im Jahr 2016 auf eine schwarze Liste setzte, weil dieses angeblich US-Waren in sanktionierte Länder reexportiert hätte. Die Beschränkungen wurden aufgehoben, nachdem das Unternehmen einem Deal im Strafverfahren zustimmte und eine Strafe von fast 900 Millionen US-Dollar bezahlte.

US-Beamten ist es dennoch untersagt, Geräte von Huawei oder ZTE zu verwenden. Gemäß dem Verbot, das im August in Kraft trat, ist es den staatlichen US-Behörden – namentlich dem Verteidigungsministerium, der General Services Administration und der NASA – untersagt, Produkte oder Dienstleistungen zu erwerben sowie Verträge mit bestimmten chinesischen Technologieunternehmen zu verlängern oder zu erneuern, sofern ihnen keine Sonderfreigabe erteilt wird.

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