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"Wirtschaftskrieg" gegen Nord Stream 2 fällt auf US-Interessen selbst zurück

"Wirtschaftskrieg" gegen Nord Stream 2 fällt auf US-Interessen selbst zurück
Das Verlegeschiff Solitaire des schweizerisch-niederländischen Unternehmens Allseas während seiner Arbeiten am Bau der Pipeline Nord Stream 2, die es angesichts drohender US-Sanktionen gestoppt hat
Die jüngsten US-Sanktionen gegen ausländische Firmen, die sich am Bau der Erdgasleitung Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland beteiligen, untergraben das Vertrauen in angloamerikanische Unternehmen. Letztlich könnten sie für Russland von Vorteil sein.

Es könnte sich als "durchaus vorteilhaft für Russland" erweisen, den Bau der Erdgaspipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland selbst fertigzustellen, sagt der Herausgeber des Business-Newsletters Wirtschaft aktuell und Vorstandsmitglied der Deutschen Mittelstandstiftung Eike Hamer angesichts der Sanktionsandrohungen der USA gegen am Pipeline-Projekt beteiligte europäische Firmen.

Die Kosten für die Fertigstellung werden nach dem Rückzug des schweizerisch-niederländischen Unternehmens Allseas aus dem Projekt definitiv deutlich höher sein, meinte Hamer gegenüber RT.

Eine mehrmonatige Verzögerung sei möglich, doch "wichtiger ist, dass die Pipeline fertiggestellt wird".

Das Verlegeschiff Pioneering Spirit des schweizerisch-niederländischen Unternehmens Allseas, das infolge der drohenden US-Sanktionen seine Arbeit an der Pipeline Nord Stream 2 gestoppt hat.

Nach Einschätzung des Wirtschaftsexperten könnte der beim Projekt Nord Stream 2 federführende russische Energieriese Gazprom europäische Unternehmen für deren Ausstieg aus dem Geschäft verklagen, "sofern dies nicht vertraglich ausgeschlossen ist".

Die Aussichten auf zusätzliche Verträge von den Russen könnten weit günstiger und ein besseres Geschäft für Allseas sein als die US-Sanktionen, die gegen internationales Recht verstoßen", so Hamer.

Hinsichtlich Kosten und Nutzen fügte er hinzu:

Später können alle Kosten darüber eingespart werden, weniger Öl und Gas über die US-Marionetten Polen und Ukraine zu leiten oder lokale Steuern auf US-Ölfirmen in Russland oder auf angloamerikanische Anteilseigner russischer Unternehmen zu erhöhen.

Am Ende wird der Nutzen des Projekts dessen Kosten bei Weitem übertreffen.

"Das ist ein Wirtschaftskrieg, den die USA längst begonnen haben", so Hamer, dem zufolge die Bauverzögerungen "Unannehmlichkeiten, doch keine ernsthaften Probleme bereiten werden".

Letztlich schade dieser Wirtschaftskrieg der USA ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen:

Für die angloamerikanischen Kräfte hinter diesen Sanktionen wird das zu einem Problem, da sie als schwierige und gefährliche Geschäftspartner gelten werden.

Wer vertraut zukünftig einem angloamerikanischen Unternehmen, wenn man nie weiß, ob man sanktioniert und bedroht wird, und seine Arbeit nicht beenden kann? In diesem Sinne haben die USA weit mehr zu verlieren als der Rest der Welt.

Unterdessen hat der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew das Kabinett am Montag angewiesen, mögliche Antworten auf die Sanktionen Washingtons zu analysieren.

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