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Studie: Britischer Finanzssektor auch gegen harten Brexit gewappnet

Studie: Britischer Finanzssektor auch gegen harten Brexit gewappnet
Einen harten Brexit würden die britischen Banken unbeschadet überleben, so eine Studie der britischen Zentralbank. Demnach würde die britische Wirtschaft bei einem solchen Szenario zwar schrumpfen und die Inflation steigen, der Finanzsektor würde aber keinen Schaden nehmen.

Am Dienstag kam erstmalig wieder das britische Parlament zu einer Sitzung zusammen. Die Partei des britischen Premierministers Boris Johnson konnte Sitze hinzugewinnen. Die Konservativen haben nun 365 der insgesamt 650 Sitze inne. Dies verspricht gute Chancen für mehr Durchsetzungskraft für eine Zustimmung des Brexit-Abkommens. 

Für den britischen Premierminister Boris Johnson ist es unstrittig, dass Großbritannien so schnell wie möglich aus der EU scheiden muss. Zu einer erneuten Brexit-Verzögerung soll es nach Johnson nicht kommen. Stichtag ist der 31. Januar 2020. Das Gesetz gegen die Verlängerung wird am Freitag vorgestellt. Ein vorheriger Versuch im Herbst, das Gesetz durchzubringen, war schon im Vorfeld an der Opposition gescheitert. 

Gäbe es einen Austritt ohne ein Abkommen mit Brüssel, so würde zwar das BIP Großbritanniens um 5,5 Prozent schrumpfen, die Banken und die Versicherungen des Landes aber würden dies unbeschadet überstehen. Die Inflation könnte auf 5,25 Prozent steigen. 

Zu diesem Ergebnis kam die Bank of England. Sieben Banken wurden dazu in der am Montag veröffentlichten Studie untersucht. Die Folgen des nahenden Brexits sind bereits spürbar. Drei Prozent gab das BIP seit Juni 2016 nach.

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