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Trump droht mit Strafzöllen gegen Brasilien und Argentinien

Trump droht mit Strafzöllen gegen Brasilien und Argentinien
US-Präsident Donald Trump mit seinem brasilianischen Amtskollegen Jair Bolsonaro (Archivbild)
Wieder schlägt Trump auf Twitter zu: Nach seiner Äußerung im Internet fürchten die lateinamerikanischen Staaten Argentinien und Brasilien, dass die USA Strafzölle gegen sie verhängen könnten. Trump warf den beiden Staaten vor, ihre Währung manipuliert zu haben.

US-Präsident Donald Trump hat am Montag in einer Reihe von Tweets bekannt gegeben, dass er ab sofort Zölle auf Stahl und Aluminium aus Brasilien und Argentinien einführen wird. Er begründete diesen Schritt damit, dass beide Staaten angeblich ihre Währungen "massiv" zuungunsten der USA manipuliert hätten. Zudem rief er die US-Zentralbank dazu auf, die Zinsen für den US-Dollar zu senken, damit die US-Industrie und Landwirtschaft leichter exportieren können.

Als Trump im Jahr 2018 die Zölle auf den Import von Stahl in die USA auf 25 Prozent und Aluminium auf 10 Prozent erhöht hatte, erhielten beide lateinamerikanischen Länder Ausnahmen, die Trump jedoch jetzt, wie er auf Twitter schrieb, zurücknehmen will. Diese Erklärung erfolgt trotz Versuchen der USA und Brasiliens, ihre Handelsbeziehungen einvernehmlich zu regeln. Dieses Jahr liefen Verhandlungen zum Abbau weiterer Handelsbarrieren.

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Derweil hofft der brasilianische Präsident Bolsonaro auf die Kulanz Washingtons. Der eigentlich stramme US-Verbündete erklärte, Washington werde auf die wirtschaftlichen Sorgen Brasiliens hören, nachdem sein US-Kollege Donald Trump geschworen hatte, dem Land Abgaben aufzuerlegen.

Ihre Wirtschaft ist nicht mit unserer vergleichbar, sie ist um ein Vielfaches größer. Ich sehe das nicht als Vergeltung", sagte Bolsonaro in einem Radiointerview mit dem brasilianischen Radiosender Itatiaia. "Ich werde ihn anrufen, damit er uns nicht bestraft. (...) Unsere Wirtschaft beruht im Grunde auf Rohstoffen. Das ist, was wir haben. Ich hoffe, dass er es versteht und dass er uns nicht bestraft, und ich bin mir fast sicher, dass er uns zuhören wird."

Zuvor soll der brasilianische Stahlindustrieverband erklärt haben, dass die Einführung von Zöllen seitens Trump eine "Vergeltung" gegen Brasilien darstellt und dem Geist der Partnerschaft zwischen den beiden Ländern zuwiderläuft.

Unter den Ländern, die Stahl in die USA exportieren, belegt Brasilien derzeit mit 12 Prozent den dritten Platz, nur Kanada (20 Prozent) und Mexiko (13 Prozent) exportieren mehr. Aus Argentinien dagegen kommen nur 0,5 Prozent des in die USA importierten Stahls.

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