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"Mega-Investment": BASF startet milliardenschweres Petrochemieprojekt in China

"Mega-Investment": BASF startet milliardenschweres Petrochemieprojekt in China
BASF-Messeauftritt: "We create chemistry" – "Wir machen Chemie", zukünftig auch in einer eigenen großen Produktionsanlage in China.
BASF investiert Milliardensummen in den Bau einer riesigen Produktionsanlage für petrochemische Erzeugnisse in China, dem weltweit größten Markt für chemische Produkte. Die neue Anlage soll 2022 ihren Betrieb aufnehmen und 2030 vollständig fertiggestellt sein.

Der weltweit größte Chemieproduzent BASF hat offiziell mit dem Bau seines Petrochemieprojekts in der südchinesischen Provinz Guangdong begonnen. Es handelt sich dabei um die größte Investition in der 154-jährigen Geschichte des deutschen Unternehmens.

Das Verbundprojekt mit Sitz in Zhanjiang wird Chinas erster Chemiekomplex, der vollständig in ausländischem Besitz ist. Der entsprechende Rahmenvertrag wurde im Januar dieses Jahres abgeschlossen.

Wir freuen uns, dass unser Mega-Investitionsprojekt in China vorankommt", sagte Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender der BASF SE. "Wir sind entschlossen, unsere Kunden in Südchina bei der Wachstumsförderung mit innovativen Produkten und nachhaltigen Lösungen zu unterstützen."

Er fügte hinzu, dass der neue Anlagenkomplex "ein Vorbild für eine nachhaltige Produktion sein wird, die zur Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft in China beiträgt".

An dem Standort sollen neben petrochemischen Erzeugnissen vor allem technische Kunststoffe und thermoplastisches Polyurethan (TPU) herstgestellt werden, die in der Automobil- und Elektronikindustrie sowie im Bereich der Antriebstechnik mit erneuerbaren Energien verbreitet sind.

Die erste Phase des Betriebs soll 2022 starten und eine Produktionskapazität von 60.000 Tonnen pro Jahr aufweisen. Das gesamte Projekt soll bis 2030 abgeschlossen sein.

Mit diesem neuen Produktionskomplex wird Zhanjiang nach Ludwigshafen in Deutschland und Antwerpen in Belgien der drittgrößte BASF-Standort weltweit sein. Das Unternehmen erwartet, dass China, der weltweit größte Markt für Chemieprodukte, bis 2030 seinen Anteil am globalen Chemiebedarf von derzeit 40 Prozent auf 50 Prozent steigern wird.

[Das Projekt] wird ein solides Fundament für einen Industrieverbund von Weltrang in Zhanjiang bilden und stärkere Geschäftsbeziehungen zwischen Südchina und anderen asiatischen Ländern aufbauen", sagte Stephan Kothrade, regionaler BASF-Vetreter in China.

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang bezeichnet das Projekt als "ein Signal, das zeigt, dass Chinas Bemühungen um eine weitere Öffnung greifen".

Der Chemieriese BASF ist seit vielen Jahren auf dem chinesischen Markt tätig. Im vergangenen Jahr verkaufte er Produkte im Wert von mehr als 7,3 Milliarden Euro an Kunden in China und beschäftigte mehr als 9.000 Mitarbeiter in der Region.

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