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Sparmaßnahmen wegen Billigflieger: Lufthansa-Tochter Austrian Airlines streicht bis zu 800 Stellen

Sparmaßnahmen wegen Billigflieger: Lufthansa-Tochter Austrian Airlines streicht bis zu 800 Stellen
AUA-Mitarbeiter am Flughafen Wien Schwechat
Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wird bis Ende 2021 bis zu 800 Stellen streichen. Das teilte die Geschäftsführung am Donnerstag am Flughafen Wien mit. Als Grund nannte sie den harten Preiskampf mit mehreren Billigfliegern am Standort Wien.

Die Lufthansa-Tochter sieht sich in Wien mit einer großen Konkurrenz an Billigfliegern konfrontiert und rechnet für das Jahr 2020 mit einer weiteren Verschärfung der Situation. Vor allem Lauda, die zu 100 Prozent der Billig-Airline Ryanair gehört, führt mit der AUA einen harten Preiskampf.

Ein Thomas-Cook-Flugzeug im August 2019 auf dem Flughafen der Insel Skiathos in Griechenland: Pauschalurlauber der insolventen deutschen Tochter von Thomas Cook werden mit bitteren Folgen der Pleite konfrontiert.

Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech erklärte:

Wir müssen uns neu aufstellen, um im brutalen Wettbewerb gegen die Billigflieger zu bestehen. Die Maßnahmen sind zum Teil schmerzhaft, weil sie uns Substanz nehmen, die wir in den vergangenen Jahren mühsam aufgebaut haben. Sie sind aber gleichzeitig notwendig, um die Zukunft von Austrian Airlines als führende Fluggesellschaft in Österreich zu sichern.

AUA-Finanzchef Wolfgang Jani sagte, die Kürzungen sollten vor allem durch die geschäftsbedingte Fluktuation gelingen. Jährlich würden das Unternehmen 200 bis 250 Mitarbeiter verlassen. Die Fluggesellschaft hat derzeit etwas mehr als 7.000 Mitarbeiter. Insgesamt sollen mit einem umfangreichen Sparpaket künftig 90 Millionen Euro jährlich eingespart werden.

Die Lufthansa-Tochter veröffentlichte am Donnerstag zudem eine Gewinnwarnung, da Verluste im Gesamtjahr nicht mehr auszuschließen seien. Neben der großen Konkurrenz durch die Billigflieger hätten auch gestiegene Kerosinkosten auf die Bilanz gedrückt. Das operative Konzernergebnis liegt nach den ersten drei Quartalen bei lediglich 14 Millionen Euro – das bedeutet einen Einbruch um 88 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei konnte die AUA die Zahl der Passagiere um sechs Prozent auf 11,2 Millionen steigern.

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(rt deutsch / dpa)

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