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Mexiko und Vietnam größte Gewinner im Handelskrieg zwischen China und USA

Mexiko und Vietnam größte Gewinner im Handelskrieg zwischen China und USA
Symbolbild
Der Warenfluss aus China in die USA verringert sich aufgrund des Handelskrieges zwischen den zwei größten Volkswirtschaften der Welt. Daten zeigen, dass die entstandene Versorgungslücke auf dem US-Markt zunehmend von Ländern wie Mexiko und Vietnam geschlossen wird.

Die Importe der USA von seinem größten Lieferanten China sind aufgrund des anhaltenden Handelskrieges um 12,5 Prozent zurückgegangen. Mexiko und Vietnam füllen verstärkt diese Lücke.

Seltenerdenmine in Kalifornien, USA

Laut dem jüngsten Bericht der US-amerikanischen Statistikbehörde verzeichneten die US-Einkäufe aus Mexiko in den letzten Monaten den größten Anstieg. Das US-Handelsvolumen mit Mexiko vergrößerte sich um 5,5 Prozent oder 12,4 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahr. Unterdessen gingen die Importe aus China gegenüber dem gleichen Zeitraum um 43,25 Milliarden US-Dollar zurück.

Ein weiterer unerwarteter Gewinner des Handels- und Zollstreites zwischen den USA und China ist Vietnam. Das südostasiatische Land verzeichnete einen Anstieg seiner Exporte in die USA von fast 34 Prozent oder 10,9 Milliarden US-Dollar. Dies brachte Vietnam auf der Liste der größten Lieferanten der USA von Rang zwölf auf Rang sieben. Dies mag daran liegen, dass eine Reihe chinesischer Hersteller ihre Produktion in den Nachbarstaat verlagert haben, um die neuen US-Zölle zu umgehen. Insgesamt wurde Chinas Produktionsaktivität durch den Handelskrieg mit Washington stark beeinträchtigt und schrumpfte in den letzten fünf aufeinanderfolgenden Monaten, so Daten von der South China Morning Post.

Hochrangige Gespräche zur Regelung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China sollen diese Woche in Washington wieder aufgenommen werden. US-Präsident Donald Trump sagte, dass eine Absprache zu erwarten sei. Chinesische Beamte zögerten jedoch, derart mutige Vorhersagen zu treffen, und seien nicht bereit, einen breiten Handelsdeal abzuschließen, heißt es in den Medien.

Der langwierige Handels- und Zollstreit zwischen den USA und China hat einen Schatten auf die gesamte Weltwirtschaft geworfen. Letzte Woche veröffentlichte die Welthandelsorganisation (WTO) eine düstere Prognose für das globale Handelswachstum zum Jahresende und senkte damit ihre Prognose vom April von 2,6 Prozent auf 1,2 Prozent. WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo erklärte:

Die sich verschlechternden Aussichten für den Handel sind entmutigend, aber nicht unerwartet.

Über ihre direkten Auswirkungen hinaus erhöhen Handelskonflikte die Unsicherheit, was einige Unternehmen dazu veranlasst, produktivitätssteigernde Investitionen, die für die Erhöhung des Lebensstandards unerlässlich sind, zu verzögern.

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