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Handelskrieg: Chinesische Investitionen in die USA stürzen um fast 90 Prozent ab

Handelskrieg: Chinesische Investitionen in die USA stürzen um fast 90 Prozent ab
Chinesische Touristen in New York
Der Handelskrieg zwischen China und den USA erlebt zur Zeit keine neue heiße Phase. Daten zeigen aber, dass der Streit großen Schaden bei den gegenseitigen Direktinvestitionen angerichtet hat. Chinas Investitionen in die USA sind um fast 90 Prozent gesunken.

Während der Handelskrieg zwischen den zwei größten Volkswirtschaften der Welt andauert, sanken gleichzeitig die ausländischen Direktinvestitionen zwischen China und den Vereinigten Staaten im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um fast 60 Prozent.

Daten des Wirtschaftsforschungsunternehmens Rhodium Group zeigten, dass China seine Auslands-Direktinvestitionen in den USA um 88 Prozent reduziert hat, sie sanken von ihrem Höchststand von 46,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 auf nur 5,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018. Nach vorläufigen Zahlen beliefen sich die Investitionen von chinesischen Unternehmen bis April dieses Jahres auf insgesamt 2,8 Milliarden US-Dollar. Unterdessen sanken die US-amerikanischen Direktinvestitionen in China im Jahr 2018 nur leicht auf 13 Milliarden US-Dollar, wobei sie im Vorjahr noch bei 14 Milliarden US-Dollar lagen. Eswar Prasad, ehemaliger Leiter der China-Abteilung des Internationalen Währungsfonds, sagte gegenüber der New York Times:

Die Tatsache, dass die ausländischen Direktinvestitionen so stark zurückgegangen sind, ist ein Symbol dafür, wie sehr sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China verschlechtert haben. Die USA vertrauen den Chinesen nicht, und China vertraut den USA nicht.

Nach jüngsten Untersuchungen der National Association of Realtors sind die Hauskäufe in den USA durch chinesische Käufer bis zum März dieses Jahres um 56 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar gesunken. Der Chefökonom bei der Organisation Lawrence Yun erklärte:

Das Ausmaß des Rückgangs ist ziemlich auffällig, was weniger Vertrauen in den Besitz einer Immobilie in den USA bedeutet.

Das Silicon Valley in Kalifornien - hier zu sehen die Apple-Zentrale in Cupertino kurz vor iher Eröffnung -  galt lange Zeit als Innovationsschmiede der Welt.

Dennoch blieb China von April 2018 bis März 2019 der wichtigste ausländische Käufer von US-Immobilien.

Die beiden Länder befinden sich seit dem letzten Jahr in einem Handelskrieg, den Washington provozierte, als es chinesische Technologieprodukte mit 25-prozentigen Zöllen im Wert von 50 Milliarden US-Dollar belegte. Das führte zu einer ähnlichen Gegenreaktion in Peking. Seitdem haben beide Seiten weitere gegenseitige Zölle eingeführt. Im Juni belegte die Trump-Regierung chinesische Waren im Wert von 250 Milliarden US-Dollar mit einem Zoll von 25 Prozent. China schlug zurück und erhöhte die Zölle auf 5.000 US-Waren im Wert von 60 Milliarden US-Dollar auf den gleichen Satz.

Beide Staaten haben sich nach Gesprächen zwischen den Präsidenten beider Länder am Rande des G20-Gipfels im vergangenen Monat darauf geeinigt, keine neuen Zölle einzuführen.

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