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Generation Zukunft: Roboter werden bis 2030 weltweit 20 Millionen Arbeitsplätze kosten

Generation Zukunft: Roboter werden bis 2030 weltweit 20 Millionen Arbeitsplätze kosten
Ein humanoider Roboter arbeitet Seite an Seite mit Menschen in einer Fabrik der Firma Glory Ltd., Tokio, Japan, 1.Juli 2015.
Bis zu 20 Millionen Arbeitsplätze in der Herstellung werden weltweit bis zum Jahr 2030 an Roboter verloren gehen. Besonders wirtschaftlich schwache Regionen werden mehr Arbeitsplätze einbüßen. In Deutschlands sind es die Regionen Thüringen, Oberfranken und Oberpfalz.

Seit dem Jahr 2000 wurden 1,7 Millionen Arbeiter im Fertigungsbereich weltweit überflüssig. Sie wurden durch Roboter ersetzt. In ganz Europa waren es 400.000 Arbeitsplätze, in den USA 260.000 und in China 550.000. Eine Studie der britischen Oxford-Economics Unternehmen ergibt, dass bis zum Jahr 2030 rund 20 Millionen Arbeitsplätze an die Technik verloren gehen werden. Heute befinden sich einer von drei Robotern in China. 

(Symbolbild). Der kanadische Premierminister Justin Trudeau mit einem Roboterarm, während einer Robotervorführung bei Kinova Robotics in Boisbriand, Quebec, Kanada, am 24. März 2017.

Nach Ansicht von James Lambert, einer der Autoren der Studie, haben sich die Zentren der Roboterentwicklung verschoben. Sie befinden sich heute in China, Südkorea, Taiwan, aber auch Indien, Brasilien und Polen. Lambert hierzu: 

Die Revolution der Robotik beschleunigt sich rapide, da sich die rasanten technologischen Fortschritte annähern. Das Ergebnis wird das, was Roboter in den kommenden Jahrzehnten leisten können, verändern - und ihre Fähigkeit, Aufgaben zu übernehmen, die der Mensch heute übernimmt.

Auch die Anzahl der Roboter wird sich schnell vervielfachen. Wir gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 die Zahl der Maschinen 20 Millionen erreichen wird - etwa das Zehnfache der heutigen Zahl. 

Die Region in Deutschland, welche gegen den Verlust der Arbeitsplätze an Roboter am wenigsten betroffen sein wird ist nach Ansicht von Oxford-Economics Hamburg. Dies begründet die Studie mit der geringen Abhängigkeit von Arbeitsplätzen in der Herstellung. Am stärksten betroffen sein werden die vier Regionen Chemnitz, Thüringen, Oberfranken und Oberpfalz. Hier gibt es eine hohe Dichte an Arbeitsplätzen in der verarbeitenden Industrie. 

Bis zum Jahr 2030 wird China 14 Millionen Industrieroboter im Einsatz haben.

Die Studie prognostizierte, dass der Einsatz von Robotern in der Dienstleistungsindustrie in den nächsten fünf Jahren stark beschleunigt werden würde, angeheizt durch Fortschritte in den Bereichen künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und Maschinenbau.

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