Wirtschaft

Dr. Frank Schauff: "Russland ist der größte Nicht-EU-Markt auf dem europäischen Kontinent"

Der Geschäftsführer vom Verband der Europäischen Unternehmen, Dr. Schauff, hat RT Deutsch beim Internationalen Wirtschafsforum in Sankt Petersburg (SPIEF) ein kurzes Interview gewährt. Hierin erklärt er unter anderem, warum Russland für Investoren attraktiv ist.
Dr. Frank Schauff: "Russland ist der größte Nicht-EU-Markt auf dem europäischen Kontinent"Quelle: RT

Im Gespräch mit RT Deutsch wies Dr. Frank Schauff darauf hin, dass die Daimler AG nach dem Start der Mercedes-Benz-Produktion bei Moskau unlängst auch eine gemeinsame Produktion von LKW-Kabinen mit der KAMAZ AG in Nabereschnyje Tschelny in Gang gesetzt hatte. Dem AEB-Geschäftsführer zufolge sei dies ein wichtiges Zeichen seitens ausländischer Investoren, insbesondere wenn man beachte, dass die derzeitigen internationalen Rahmenbedingungen schwierig seien.

Das ist möglicherweise ein günstiger Punkt, um auch anderen ein Zeichen zu geben, dass sich Investitionen in Russland als sinnvoll erweisen könnten", so Dr. Frank Schauff.

RT Deutsch fragte Dr. Schauff auch danach, was ausländische Investoren am Standort Russland besonders attraktiv fänden. Dem AEB-Geschäftsführer zufolge seien insbesondere für europäische Investoren die Größe und das Potenzial des russischen Marktes von Bedeutung. Auch die geographische Nähe spiele eine wichtige Rolle.

"Russland ist eben der größte Nicht-EU-Markt auf dem europäischen Kontinent und von daher ist es der Markt, der am interessantesten ist, wenn es um die logistische Herausforderung geht", so Dr. Frank Schauff.

Das Sankt Petersburger Internationale Wirtschaftsforum findet vom 6. bis zum 8. Juni statt. An ihm nehmen Experten und Unternehmer aus der ganzen Welt teil. Die Veranstalter erwarten mehr als 17.000 Teilnehmer aus rund 75 Ländern. Die größte Delegation kommt aus China. Das 'Reich der Mitte' wird dabei von rund 230 Unternehmen vertreten. Auf der russischen Seite treten neben dem Staatschef auch acht Vizeministerpräsidenten, 16 Minister, 34 Behördenchefs und 79 Gouverneure auf. Es wird erwartet, dass Geschäftsleute am Rande der Diskussionen mehrere millionenschwere Verträge unterzeichnen werden. Während der Veranstaltung sind außerdem zahlreiche Sport- und Kulturveranstaltungen für die Gäste des Forums geplant.

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