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Keine Fusion: Fiat Chrysler zieht Angebot zum Zusammenschluss mit Renault zurück

Keine Fusion: Fiat Chrysler zieht Angebot zum Zusammenschluss mit Renault zurück
Die Logos der beiden Unternehmen in Nizza im Juni 2019
Die Autobauer Fiat Chrysler und Renault werden nicht fusionieren. Fiat Chrysler zog ein entsprechendes Angebot zurück. Die politischen Rahmenbedingungen für eine Fusion seien nicht gegeben, so das Unternehmen – eine indirekte Kritik an der französischen Regierung.

Die Automobilhersteller Fiat Chrysler und Renault werden nicht fusionieren. In der Nacht zum Donnerstag zog Fiat Chrysler sein entsprechendes Angebot überraschend zurück. Renault hatte auf Druck der französischen Regierung gezögert, Gespräche mit dem Konkurrenten aufzunehmen. Der Staat ist mit einem Anteil von knapp 20 Prozent Renaults größter Aktionär.

Wie Fiat Chrysler am Donnerstagmorgen erklärte, seien derzeit die politischen Voraussetzungen für eine Fusion der beiden Unternehmen nicht gegeben. Man sei weiter von der Richtigkeit des eigenen Vorschlags überzeugt; dieser hätte beiden Herstellern Vorteile gebracht.

Ensteht bald einer der größten Autokonzerne der Welt?

Renault hatte zuvor erklärt, eine Entscheidung über förmliche Fusionsgespräche wegen eines entsprechenden Antrags der Regierung erneut zu verschieben. Zur Absage Fiat Chryslers am Donnerstag wollte sich Renault zunächst nicht äußern.

Die französische Regierung kritisierte den italienisch-amerikanischen Autobauer. Für einen derart überstürzten Rückzug des Angebots habe es keinen guten Grund gegeben, hieß es aus Regierungskreisen. Von Beginn an habe Fiat Chrysler Druck ausgeübt und versucht, so die Verhandlungen zu bestimmen. 

Frankreich hatte zuvor eine Garantie für Arbeitsplätze und Standorte zur Bedingung für eine Fusion gemacht. Mit dieser Bedingung soll Fiat Chrysler nach Aussage des französischen Wirtschaftsministers Bruno Le Maire grundsätzlich einverstanden gewesen sein.

Nach der Absage der Fusion mussten die Aktien beider Autobauer am Donnerstag zum Handelsauftakt an den Börsen herbe Verluste einstecken; die Papiere von Fiat Chrysler verloren in Mailand fast vier Prozent auf 11,25 Euro, für Renault ging es in Paris sogar um rund sieben Prozent auf 52,22 Euro hinunter. 

Fiat Chrysler hatte in der vergangenen Woche seinen Plan zu einem Zusammenschluss mit Renault bekanntgegeben. Zusammen hätten die beiden Unternehmen zum weltweit drittgrößten Autohersteller aufsteigen und die Marktführer Volkswagen und Toyota herausfordern können. Nach den Plänen von Fiat Chrysler hätte jedes der beiden Unternehmen eine Hälfte an der neuen Gesellschaft gehalten. 

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