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GIZ nimmt wegen Schulden keine neuen Entwicklungsprojekte in Saudi-Arabien an

GIZ nimmt wegen Schulden keine neuen Entwicklungsprojekte in Saudi-Arabien an
GIZ nimmt wegen Schulden keine neuen Entwicklungsprojekte in Saudi-Arabien an (Symbolbild)
Wegen offener Rechnungen in Millionenhöhe nimmt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) keine neuen Aufträge in Saudi-Arabien an. Die GIZ kümmert sich u.a. um die berufliche Weiterbildung im Königreich. Die Kooperation wird scharf kritisiert.

Die GIZ organisiert überwiegend die deutsche Entwicklungsarbeit weltweit. Ihr Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Über den Servicebetrieb GIZ International Services versucht die Organisation aber auch, eigene Gewinne zu erwirtschaften. Im Auftrag Saudi-Arabiens hat sich der Dienstleister zuletzt um die berufliche Weiterbildung in dem Königreich gekümmert. Nun nimmt die GIZ wegen Millionenschulden keine neuen Aufträge im Königreich an.

Symbolbild: Ein Flugzeugmodell der saudischen Fluggesellschaft Flynas, die 2017 in Riad einen Deal mit Airbus abschloss.

Die offenen Forderungen stammten überwiegend aus Projekten zur beruflichen Weiterbildung, die die GIZ in dem arabischen Königreich durchgeführt hatte, teilte ein Sprecher der staatlichen Entwicklungsorganisation auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Im zuletzt veröffentlichten Jahresabschluss 2017 waren die Außenstände mit rund 35 Millionen Euro angegeben. Die Organisation wollte sich zu konkreten Zahlen nicht äußern und verwies auf laufende Verhandlungen mit Saudi-Arabien. Die Summe der Forderungen habe sich in den vergangenen Jahren aber kontinuierlich verringert, teilte ein Sprecher mit.

Die Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien wird immer wieder von der Opposition im Bundestag kritisiert. Das islamisch-konservative Land geht unter Führung des jungen Kronprinzen Mohammed bin Salman mit harter Hand gegen Gegner vor. Der Thronfolger steht international auch wegen des brutalen Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi in der Kritik. (dpa)

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