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"Choose Africa" – Frankreich investiert 2,5 Milliarden Euro in afrikanische Wirtschaft

"Choose Africa" – Frankreich investiert 2,5 Milliarden Euro in afrikanische Wirtschaft
(Archivbild) Der französische Präsident Emmanuel Macron und Burkina Fasos Präsident Roch Marc Christian Kabore, während sie am 28. November 2017 die Lagm-Taaba-Schule in Ouagadougou, Burkina Faso besuchen.
Über zwei Milliarden Euro für kleine und mittlere Unternehmen und für afrikanische Start-up-Unternehmen. Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire startete bei einem Besuch in Dakar die Initiative "Choose Africa".

Die französische Regierung wird bis 2022 rund 2,5 Mrd. EUR für die Finanzierung und Unterstützung kleiner Unternehmen in Afrika ausgeben. Davon 1,5 Milliarden Euro an Online-Krediten und -Garantien und eine Milliarde Euro an Direktinvestitionen. Fast 10.000 afrikanische Unternehmen werden von der Finanzierungshilfe profitieren können. Die Zahlungen laufen über die französische Entwicklungsagentur (AFD) und Proparco, ihre auf den Privatsektor spezialisierte Tochtergesellschaft. Die Finanzierungsbedingungen sind nicht festgelegt.

"Ich freue mich, dieses neue Gesicht der Partnerschaft [zwischen Frankreich und Afrika], 'Choose Africa', zu präsentieren. Wir zeigen die Bereitschaft zur Umsetzung [einer Idee des französischen Präsidenten Emmanuel Macron]", sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire. "Was bremst [Unternehmen in Afrika]? Es ist das Problem der Finanzierung. KMU [kleinere und mittlere Unternehmen] benötigen eine nachhaltige, flexible und solide Finanzierung. 'Choose Africa' wird ihnen die benötigte Finanzierung zur Verfügung stellen", sagte der Minister in Anwesenheit seines senegalesischen Amtskollegen Amadou Bâ und von Vertretern der senegalesischen Privatwirtschaft.

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"[Afrika] steht vor demographischen und ökologischen Herausforderungen. Es gibt 450 Millionen Afrikaner, die bis 2050 [in den Arbeitsmarkt] integriert werden müssen. Diese Herausforderungen werden von KMU und Start-ups bewältigt", ergänzte der französische Wirtschaftsminister. Emmanuel Macron hatte sich im November 2017 in Ouagadougou verpflichtet, die Entwicklung von kleineren und mittleren Unternehmen in Afrika zu unterstützen.

Der senegalesische Wirtschafts- und Finanzminister Amadou Bâ begrüßte die "großzügige Idee" von Paris, 'Choose Africa' zu initiieren, was seiner Meinung nach "den Wunsch Frankreichs widerspiegelt, Innovation und die Revolution des Unternehmertums in Afrika zu unterstützen". In Afrika "hat nur jedes fünfte KMU Zugang zu Bankkrediten und jedes zehnte Start-up-Unternehmen". "Dieser Finanzierungsmangel schränkt den Handlungsspielraum der Unternehmen ein", fügte Amadou Bâ hinzu.

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