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Russischer Aluminiumriese RUSAL nimmt die Lieferungen nach USA und Europa wieder auf

Russischer Aluminiumriese RUSAL nimmt die Lieferungen nach USA und Europa wieder auf
Der russische Aluminiumriese RUSAL hat seine Lieferungen in die USA und nach Europa wieder aufgenommen, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Ewgeni Nikitin. Zuvor hatte Washington seine Sanktionen gegen das Unternehmen aufgehoben.

RUSAL hat den Verkauf von Primäraluminium nach Europa und in die Vereinigten Staaten wieder aufgenommen. Die Lieferungen befänden sich auf dem Niveau aus der Zeit vor den US-Sanktionen, so der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Ewgeni Nikitin. Am Rande des jährlichen Wirtschaftsforums in Krasnojarsk sagte er:

US-Sanktionen gegen Rusal aufgehoben – gegen Besitzer Deripaska bestehen sie weiter (Symbolbild: Aluminiumbarren aus der Fertigung einer Aluminiumhütte im Besitz von Rusal in Sajany, 22.11.2012)

Das gesamte Volumen der Aluminiumlieferungen nach Europa und in die USA wurde wieder aufgenommen. Die Lieferung von Legierungen hat das Unternehmen bisher jedoch nicht vollständig wieder aufgenommen, aber wir arbeiten daran.

Laut Nikitin erhöht RUSAL, einer der größten globalen Anbieter von Aluminium, derzeit die Lieferungen seiner Produkte in alle Exportmärkte, um das Niveau zu erreichen, das vor der Sanktionierung des Unternehmens durch Washington bestand. Der Geschäftsführer betonte, dass sein Unternehmen im Rahmen neuer Verträge mit japanischen und US-amerikanischen Partnern neue Lieferungen aufgenommen habe.

Im April 2018 verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen den damaligen Eigentümer des Unternehmens Oleg Deripaska und andere Firmen, die unter seiner Kontrolle standen. Dazu gehörten die Unternehmen En+ und Basic Element. Die US-Sanktionen verboten es US-Unternehmen und ihren Partnern, mit sanktionierten Personen und Firmen Geschäfte zu machen.

Im Januar wurden die Beschränkungen aufgehoben, nachdem Deripaska zugestimmt hatte, seinen Anteil an En+ von 70 Prozent auf 44,95 Prozent zu reduzieren. Der Oligarch bleibt jedoch weiterhin auf der Sanktionsliste und seine Vermögenswerte in den USA bleiben eingefroren.

Früheren Berichten zufolge hat En+, die Muttergesellschaft des zweitgrößten Aluminiumproduzenten der Welt, ein US-Audit von RUSAL eingeleitet, um zu überprüfen, ob das Unternehmen die Bedingungen des zuvor mit Washington abgeschlossenen Sanktionsvertrags erfüllt.

RUSAL erwartet, seine Produktion und Investitionen für das Jahr 2019 bei 3,8 Millionen Tonnen beziehungsweise 900 Millionen US-Dollar stabil zu halten, so Nikitin.

Mehr zum Thema - EU unterstützt mögliche Aufhebung der US-Sanktionen gegen russische Unternehmen Rusal und En+

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