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Fernöstliche Anti-Dollar-Strategie: China hortet weiter Gold

Fernöstliche Anti-Dollar-Strategie: China hortet weiter Gold
Symbolbild.
Die People's Bank of China hat ihre Goldreserven im Februar erneut vergrößert und auf den Gesamtbestand von 1.874 Tonnen gebracht. Es ist der dritte Monat in Folge, für den eine Erhöhung vermeldet wurde. Das ist Teil der Strategie Chinas, sich vom US-Dollar abzuwenden.

Nach Angaben der Zentralbank hat sie in den letzten drei Monaten weitere rund 32 Tonnen des Edelmetalls in ihre Tresore aufgenommen, allein im Februar rund 10 Tonnen dazugekauft.

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Vor Dezember 2018 hatte die chinesische Zentralbank seit mehr als zwei Jahren keinen Anstieg ihrer Goldreserven gemeldet, die offiziellen Zahlen blieben von Oktober 2016 bis November 2018 unverändert. Analysten zufolge versucht Peking nun, "seine Reserven zu diversifizieren", um sich vom Dollar zu lösen.

Der Anstieg der Goldbestände erfolgt zu einer Zeit, in der die Zentralbanken weltweit das Edelmetall horten. Im Januar fiel China hinter Russland auf den sechsten Platz der Länder mit den größten Goldbeständen in der Welt.

Die von den globalen Zentralbanken im Jahr 2018 neu angehäufte Goldmenge erreichte nach Schätzungen des World Gold Council (WGC) die zweithöchste jährliche Gesamtmenge seit der Gründung. Staaten kauften im vergangenen Jahr 651,5 Tonnen Gold und halten nun insgesamt fast 34.000 Tonnen. Der WGC prognostiziert, dass in Anbetracht der größeren Marktunsicherheiten und der immer größeren Verbreitung protektionistischer Wirtschaftspolitik Gold als "sicherer Hafen" im Jahr 2019 noch attraktiver wird.

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