icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Schweizer Großbank UBS sieht "73-prozentiges Risiko" für Rezession in USA

Schweizer Großbank UBS sieht "73-prozentiges Risiko" für Rezession in USA
Die New York Stock Exchange (NYSE) am 07. März 2019 in New York City, Lower Manhattan.
Die Schweizer Großbank korrigierte ihren Bericht über die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA von 37 auf 73 Prozent. Als Ursache sehen die Analysten die schwache Konsumnachfrage in den Vereinigten Staaten.

Die Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in zwei aufeinander folgenden Quartalen steigt laut dem Bericht auf 73 Prozent. Vor einer Woche lag das Risiko noch bei 34 Prozent. US-Präsident Donald Trump lobte am Sonntagmorgen per Twitter wieder einmal seine Wirtschaftspolitik: "Mehr Menschen arbeiten heute in den Vereinigten Staaten, 158.000.000, [mehr] als zu irgendeinem Zeitpunkt in der Geschichte unseres Landes. Das ist ein Big Deal!"

Doch die Ökonomen der Schweizer UBS sind offensichtlich nicht ganz so optimistisch, was die Bilanz Trumps betrifft. Laut der Analyse sollen die Ausgaben für Gebrauchsgüter wie Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und Freizeitartikel in den USA seit 2009 am stärksten gesunken sein, was vor allem auf das erhöhte Rezessionsrisiko zurückzuführen sei.

Mehr zum Thema - Wegen Handelsstreit mit den USA: China kündigt Öffnung für ausländische Investoren an

Die Analysten, angeführt von Pierre Lafourcade, erklärten, dass die Zölle in den USA und China "in den letzten Monaten mehr Schaden anrichten würden als erwartet: Der Abbau von Arbeitsplätzen hat sich auf wichtige Produktionsstaaten konzentriert, das Wachstum der Inlandsnachfrage im vierten Quartal verlief halb so schnell wie im dritten Quartal und die Vertrauensindizes sind deutlich gefallen".

Der Bericht wies auch auf die Schwäche des Immobilienmarktes hin, die "wahrscheinlich nichts mit dem Handelskrieg zu tun hat". "Die Schlussfolgerung ist, dass die Schwäche der Daten jetzt vollständig mit einem sehr realen Risiko einer Rezession übereinstimmt, unabhängig davon, ob sie passiert oder nicht", so die Ökonomen. Die Ergebnisse der UBS-Analysten decken sich mit einer Umfrage der National Association for Business Economics (NABE) unter Ökonomen.

Demnach rechnet die Hälfte der befragten US-amerikanischen Wirtschaftsexperten damit, dass die USA Ende nächsten Jahres in eine Rezession abrutschen werden. Insgesamt gehen drei Viertel der Experten davon aus, dass es bis spätestens Ende 2021 so weit sein wird.

Mehr zum Thema:

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen