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Chinas geschwächtes Wirtschaftswachstum verdunkelt Wirtschaft Australiens

Chinas geschwächtes Wirtschaftswachstum verdunkelt Wirtschaft Australiens
Trotz der Wachstumsverlangsamung in der Wirtschaft Chinas in den letzten Jahren übertraf der Anstieg des chinesischen Bruttoinlandsproduktes im vergangenen Jahr den Wert der Gesamtproduktion Australiens. Das besagen Zahlen des Chinese National Bureau of Statistics.

Im vergangenen Jahr verlangsamte sich das chinesische Wirtschaftswachstum auf 6,6 Prozent gegenüber 6,8 Prozent im Jahr 2017 und markierte damit die niedrigste Ganzjahreswachstumsrate seit dem Jahr 1990. Damals lag sie bei 3,9 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes übertraf jedoch immer noch deutlich das BIP der G7-Länder. China macht zurzeit fast 30 Prozent des globalen Wirtschaftswachstums aus.

(Symbolbild)

Der Wert der chinesischen Wirtschaft, der zweitgrößten der Welt, erreichte letztes Jahr 13,6 Billionen US-Dollar, so die neuesten Daten der Statistikbehörde des Landes. Sheng Laiyun, stellvertretender Leiter des Statistikbüros, sagte gegenüber der South China Morning Post:

"China bleibt eine Quelle der Macht für die Weltwirtschaft. […] Chinas Anstieg der Wirtschaftsleistung betrug im vergangenen Jahr 1,4 Billionen US-Dollar, was der gesamtwirtschaftlichen Größe Australiens im Jahr 2017 entspricht."

Australiens Gesamtproduktion erreichte im Jahr 2017 laut der Weltbank den Wert von 1,32 Billionen US-Dollar. Für das letzte Jahr wurden bisher keine Daten veröffentlicht. Unterdessen erreichte Chinas Pro-Kopf-Einkommen im Jahr 2018 ungefähr 64.644 Yuan (9.636 US-Dollar), während Australiens Pro-Kopf-Einkommen mehr als fünfmal so hoch ist wie das chinesische.

Laut dem Statistikbüro wurde Chinas Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 vor allem vom Inlandskonsum getragen, der 76,2 Prozent des Anstiegs ausmachte. Die Investitionen machen 32,4 Prozent aus.

Zu einer Verlangsamung des chinesischen Wirtschaftswachstums kam es durch Pekings Versuch, die Unternehmensschulden zu reduzieren. Darüber hinaus hat das Land aufgrund des aktuellen Handelskonflikts mit Washington mit zusätzlichen Gegenwind zu kämpfen. Bislang hat das Weiße Haus Zölle auf chinesische Waren im Wert von rund 250 Milliarden US-Dollar erhoben. Peking revanchierte sich mit Abgaben auf US-Waren im Wert von 110 Milliarden US-Dollar. Nach der letzten Runde der Handelsgespräche verpflichtete sich US-Präsident Donald Trump, den vorläufigen "Waffenstillstand" zu verlängern und die Frist für die Einführung weiterer Zölle auszusetzen.

Der Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zwang einige Unternehmen, ihre Auslandsinvestitionen in China zu überdenken, während die chinesischen Investitionen in die USA Berichten zufolge im Jahr 2018 um fast 83 Prozent einbrachen.

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