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EU unterstützt mögliche Aufhebung der US-Sanktionen gegen russische Unternehmen Rusal und En+

EU unterstützt mögliche Aufhebung der US-Sanktionen gegen russische Unternehmen Rusal und En+
Rusal-Aluminiumhüttenwerk in Krasnojarsk
Europäische Gesandte in den USA haben Berichten zufolge den Plan, die US-Sanktionen gegen Rusal und En+ fallen zu lassen, unterstützt. Es würde Tausende von Arbeitsplätzen retten und den "schweren Schaden" für die Aluminiumindustrie begrenzen.

Die Botschafter von Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden, dem Vereinigten Königreich sowie der Leiter der EU-Mission in den USA wandten sich an die US-amerikanischen Gesetzgeber und forderten sie auf, die mögliche Aufhebung der Sanktionen Washingtons gegen die russischen Unternehmen Rusal und En+ voranzutreiben.

US-Finanzminister Mnuchin spricht vor Reportern

Laut einem Schreiben, das die Diplomaten an Senate Minority Leader Chuck Schumer und House Foreign Affairs Chairman Eliot Engel richteten, glauben sie, dass dank dem Schritt ungefähr 75.000 Arbeiter über Existenzmittel verfügen werden und die europäische Aluminiumindustrie über Wasser bleibt. Darin heißt es:

Indem schwere Schäden für die europäische Aluminiumindustrie verhindert wird, wird die Aufhebung dazu beitragen, bestehende Lieferketten zu erhalten, die ansonsten wahrscheinlich nach China umgeleitet und seine globale Marktposition in der Branche weiter stärken würde.

Washington führte die Sanktionen im April 2018 unter anderem gegen den russischen Geschäftsmann Oleg Deripaska und Unternehmen, an denen er beteiligt ist, ein. Unter den betroffenen Unternehmen waren auch der russische Aluminiumriese Rusal und die En+-Gruppe. Nachdem der Oligarch seinen Anteil an den Aktien der Unternehmen reduziert hatte, schlug die Trump-Regierung im Dezember vor, die Maßnahmen gegen die Firmen aufzuheben.

Die Gesandten wiesen außerdem darauf hin, dass die Tonerde- und Aluminiumunternehmen in ihren Heimatländern seit der Verhängung der US-Sanktionen mit Preiserhöhungen und Schwierigkeiten bei ihren Geschäftsaktivitäten konfrontiert seien.

Am Freitag informierte US-Finanzminister Steven Mnuchin die Gesetzgeber über das Angebot seiner Behörde, die Beschränkungen aufzuheben, da die Demokraten im Repräsentantenhaus Bedenken darüber äußerten. Er erklärte:

Sie [En+, Rusal und ESE] haben sich verpflichtet, dem US-Finanzministerium ein beispielloses Maß an Transparenz in ihren Geschäften zu bieten, um sicherzustellen, dass Deripaska die Kontrolle nicht wiedererlangt. Infolgedessen müssen diese Unternehmen nicht mehr mit Sanktionen belegt werden.

Allerdings sind die Demokraten offenbar nicht überzeugt, und das US-Finanzministerium wird den ursprünglich geplanten Schritt, der nächste Woche eingeleitet werden sollte, möglicherweise verzögern.

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Europäische Unternehmen haben bereits davor gewarnt, dass sie durch die antirussischen Sanktionen Schaden nehmen würden. Beispielsweise sagten Vertreter deutscher Unternehmen gegenüber RT, dass sie aufgrund des US-Embargos Schäden "im Wert von mehreren hundert Millionen Euro" und Produktionsausfälle befürchten.

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