icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Sanktionen zum Trotz: Russlands Handelsumsatz mit EU wächst um fast 22 Prozent

Sanktionen zum Trotz: Russlands Handelsumsatz mit EU wächst um fast 22 Prozent
Die Flagge der Europäischen Union weht am 29. März 2018 vor der St. Basilius-Kathedrale in Moskau.
Das Handelsvolumen zwischen Russland und der Europäischen Union wächst seit Anfang 2017 stetig - trotz der vor fast fünf Jahren eingeführten gegenseitigen Sanktionen. Das verkündete der russische EU-Botschafter Wladimir Tschishow zum Abschluss des Jahres 2018.

"Seit Anfang 2017 zeigte der gegenseitige Handel zwischen Russland und den Ländern der Europäischen Union eine Tendenz zu dynamischem Wachstum, das sich in diesem Jahr konsolidierte", sagte der russsische Gesandte der Zeitung Iswestija.

Er zitierte, dass der Handelsumsatz zwischen Russland und der EU in den ersten drei Quartalen 2018 um 21,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gestiegen sei.

(Symbolbild)

Die russischen Exporte in Richtung EU-Länder stiegen um fast 30 Prozent, während Importe um 7,4 Prozent zulegten.

Nach Angaben des Diplomaten hat das Handelsvolumen die Zahlen von 2014 überschritten, als die EU und USA wegen der Ukraine-Krise antirussische Sanktionen einführten.

"Das aktuelle Wachstum zeigt in der Tat vor allem eine Erholung. Unterdessen hat der russische Handel mit einer Reihe von EU-Mitgliedstaaten, wie Portugal, Belgien, Irland, Zypern, Dänemark, Rumänien, die Zahlen von 2012 bereits überschritten", sagte Tschishow.

Der Diplomat stellte fest, dass die steigenden Preise für Energieträger, die die Grundlage für die russischen Exporte in die EU bilden, sowie Währungskursschwankungen zu den Faktoren der positiven Dynamik gehören.

"Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch meiner Meinung nach eine Rückkehr des natürlichen Handels zwischen der EU und Russland auf ein Niveau, das dem Grad der wechselseitigen Durchdringung unserer Volkswirtschaften entspricht, in Übereinstimmung mit der normalen Handelslogik", fasste Tschishow zusammen.

Russland ist der drittgrößte Exporteur in die EU und der fünftgrößte Importeur aus der Union.

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen