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Gold klettert auf 6-Monatshoch - Apple im 5-Jahrestief

Gold klettert auf 6-Monatshoch - Apple im 5-Jahrestief
Ein Barren Gold im Geldmuseum der chilenischen Zentralbank in Santiago, Chile, 24. März 2017.
Gold hat einen halbjährlichen Höchststand von über 1.300 Dollar erreicht. Investoren suchen Zuflucht in den Edelmetallen, nachdem der iPhone-Macher Apple seine Umsatzprognose herabgestuft hat, und aus Angst vor einer weltweiten Konjunkturabschwächung.

Die Edelmetall-Futures kletterten am Donnerstag zum zweiten Mal in Folge, nachdem die US-Aktien den schlechtesten Jahresbeginn seit mehr als einem Jahrzehnt erlebten. Gold erreichte 1.300,40 Dollar pro Unze in der Comex-Abteilung der New York Mercantile Exchange – den höchsten Preis seit Juni 2018. Er fiel dann leicht und beendete den Tag bei rund 1.294,80 Dollar und blieb damit auf dem gleichen Niveau wie am Freitag.

(Symbolbild)

"Offensichtlich haben die Nachrichten von den Apple-Verkäufen in China eine zusätzliche Welle von Aktienmarktverkäufen ausgelöst, und das wiederum hat weiterhin Geld in Richtung Gold gepumpt", schrieben Analysten von Zaner Precious Metals laut Market.

Donnerstag war einer der dunkelsten Tage für den US-Tech-Giganten, der mit dem größten prozentualen Verlust der Aktie seit 2013 konfrontiert war, nachdem CEO Tim Cook eine schlechtere Umsatzprognose für das erste Quartal 2019 enthüllte. Er sagte, dass niedrigere Umsätze in China teilweise dafür verantwortlich seien. Die Nachricht ließ die US-Märkte in einen Sturzflug geraten, wobei der Dow Jones Industrial Average um mehr als 660 Punkte zurückging.

Gold ist das sichere Geld

Neben Gold stiegen die meisten Edelmetalle am Donnerstag an, mit Ausnahme von Platin, das um 0,6 Prozent unter dem Niveau von 800 Dollar lag. Silber schloss am Donnerstag mit einem Plus von 1% und notierte bei 15,797 Dollar. Silber gilt als empfindlicher gegenüber Anzeichen einer globalen Konjunkturschwäche und wächst seit Ende Dezember.

Palladium für die Lieferung im März erreichte den höchsten Stand seit dem 19. Dezember und wurde am Ende des Donnerstags bei 1.200,30 Dollar pro Unze gehandelt. Am Freitagmorgen stieg es weiter an und stieg auf 1.204,10 Dollar ab 9:20 Uhr GMT.

"Dieser Ansturm auf Gold basiert darauf, dass Investoren zunehmend erkennen, dass Gold 'sicheres Geld' ist", sagte Rainer Michael Preiss, ein Geschäftsführer von Taurus Wealth Advisors, laut Bloomberg. Die Nachfrage nach dem Edelmetall wurde auch durch den möglichen Abschwung der Weltwirtschaft, steigende US-Verschuldung und mögliche Fehler der Zentralbank ausgelöst, glaubt der Analyst.

Einige Experten glauben jedoch, dass Gold trotz des guten Jahresbeginns 2019 große Verluste erleiden könnte, da die US-Währung im Begriff ist, sich zu erholen. "Die Goldpreise sinken", sagte der Präsident von Lucid Investment, Tyler Jenks, in einem Neujahrsspezial des Keiser Reports. "Ich glaube, wir können 600 Dollar auf Gold sehen [...], weil der Dollar steigt und Silber und Gold sich umgekehrt zum Dollar bewegt haben."

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