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Palladium macht Gold den Status als König der Metalle streitig

Palladium macht Gold den Status als König der Metalle streitig
Der Preis für das Metall Palladium hat diese Woche den Goldpreis überholt. Analysten erklären diese Entwicklung mit dem Anstieg der Nachfrage nach dem Metall vonseiten der Automobilindustrie, die immer mehr von Diesel- auf Benzinmotoren umstellt.

Die Palladiumpreise schießen in die Höhe und haben im vergangenen Jahr aufgrund eines wachsenden Defizits des Edelmetalls Rekordhöhen erreicht. Die Automobilindustrie, der Hauptverbraucher des Metalls, wird voraussichtlich die Auswirkungen der steigenden Kosten am stärksten zu spüren bekommen..

Am Dienstag erreichten die Palladium-Futures einen weiteren Rekord von 1.233,82 US-Dollar pro Unze und reduzierten den Preisnachlass auf eine Unze Gold auf die niedrigste Marge seit fast 16 Jahren. Am Mittwoch überholte Palladium Gold und erreichte ab 9:47 Uhr (GMT) einen Wert von 1.251 US-Dollar pro Unze, während Gold-Futures bei 1.241 US-Dollar pro Unze gehandelt wurden.

Seit Mitte August ist der Preis für Palladium um 49 Prozent gestiegen. Das Wall Street Journal bezeichnete den Rohstoff bereits als einen der besten Anlagewerte des Jahres. Der Preisanstieg für das Industriemetall ist Berichten zufolge auf eine höhere Nachfrage aus dem Automobilbau inmitten der jüngsten Umstellung von Diesel- auf Benzinmotoren zurückzuführen.

Palladium wird traditionell in Katalysatoren verwendet, die darauf abzielen, die Abgasemissionen zu kontrollieren, indem sie giftige Gase und Schadstoffe in weniger giftige umwandeln. Laut den Daten der CPM-Gruppe machen fast 70 Prozent der Palladiumnachfrage globale Automobilhersteller aus.

Analysten erwarten, dass der Palladiumpreis weiter steigen wird, da die hohe Nachfrage nach dem Metall, insbesondere aus China, das derzeit für eine weniger verschmutzte Umwelt kämpft, das Angebot recht knapp halten könnte.

Der überwiegende Teil des seltenen Metalls wird aus Bergwerken in nur zwei Ländern gewonnen. Über 80 Prozent der weltweiten Palladiumproduktion fallen als Nebenprodukt beim Nickelabbau in Russland und beim Platinabbau in Südafrika an.

Es ist unmöglich, die Palladiumproduktion zu erhöhen, um die steigende Nachfrage der Industrie zu befriedigen, da die Lieferungen stark vom Volumen der Gewinnung anderer Metalle abhängen, so Steven Dunn, Leiter der Exchange Traded Funds bei Aberdeen Standard Investments, gegenüber Bloomberg.

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