icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Eurostaaten einigen sich auf Reform der Währungsunion

Eurostaaten einigen sich auf Reform der Währungsunion
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, und die Finanz- und Wirtschaftsminister der Eurozone machen ein Gruppenfoto, um den 20. Jahrestag des Euro während eines Treffens der Finanzminister der Eurozone am 3. Dezember in Brüssel zu feiern.
Die Euro-Finanzminister haben offenbar einen Kompromiss errungen. Wie ein Sprecher von Eurogruppen-Chef Mário Centeno am Dienstag via Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, sollen sich die Staaten der Eurozone auf eine Reform der Währungszone verständigt haben.

Die Euro-Finanzminister rangen mehr als 16 Stunden um einen Kompromiss zur Reform der Währungsunion. Nun soll nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon in Brüssel am Dienstagmorgen ein Durchbruch erzielt worden sein. Das teilte ein Sprecher von Euro-Gruppen-Chef Mário Centeno mit.

"Wir haben einen Deal", teilte der Sprecher am Dienstagmorgen mit. Details wurden zunächst nicht genannt. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) teilte ebenfalls über Twitter mit: "Nach knapp 16 Stunden Verhandlungen in der Eurogruppe haben wir ein Ergebnis – ein gutes. Die Euroreform kommt entscheidende Schritte voran."

Zuletzt hatte sich bei der geplanten Stärkung des Euro-Rettungsschirms ESM und der Bankenabwicklung in Europa eine Einigung abgezeichnet. Strittig war ein von Deutschland und Frankreich befürwortetes Eurozonen-Budget. Für Dienstagmorgen wurde eine Pressekonferenz angesetzt.

Einig sind sich die Finanzminister der Euro-Zone im Haushaltsstreit mit Italien. Die Budgetpläne Roms verstoßen nach Ansicht der Euro-Gruppe gegen die europäischen Stabilitätsregeln. Zum Haushaltsstreit mit Italien erklärte die Euro-Gruppe am Dienstagmorgen:

Wir teilen die Einschätzung der EU-Kommission und empfehlen, dass Italien die notwendigen Maßnahmen trifft, um den Stabilitäts- und Wachstumspakt einzuhalten.

Die Staaten sollten in der derzeitigen Phase wirtschaftlicher Erholung Puffer für schlechte Zeiten aufbauen. Der schleppend vorangehende Schuldenabbau in einigen hoch verschuldeten Ländern sei Grund zur Sorge.

Mehr zum Thema - Finanzexperte im Exklusiv-Interview: Schwächere Staaten werden wahrscheinlich Euro verlassen müssen

(dpa/rt deutsch)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen