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US-Zwischenwahlen: Hohe Wahlbeteiligung und Rekordsummen an Wahlkampfspenden

US-Zwischenwahlen: Hohe Wahlbeteiligung und Rekordsummen an Wahlkampfspenden
Die Zwischenwahlen in den USA sind vorbei, die Resultate werden ausgewertet. Nicht nur eine hohe Wahlbeteiligung wurde verzeichnet. Die Höhe der gespendeten Gelder für beide Lager ist ebenfalls bemerkenswert. Auch deutsche Firmen waren nicht kleinlich.

Rund 113 Millionen Menschen sollen Medienberichten zufolge ihre Stimme bei den Zwischenwahlen in den USA abgegeben haben. Das entspreche einer Quote von rund 48 Prozent, berichtete der amerikanische Sender CNN am Mittwoch. Vor vier Jahren waren es nur rund 83 Millionen US-Bürger, die ihre Stimme abgegeben hatten, was einer Beteiligung von knapp 37 Prozent entsprach.

Die Republikanische Partei des US-Präsidenten Donald Trump verlor am Dienstag die Mehrheit im Repräsentantenhaus, konnten aber die im Senat verteidigen. Die scheinbar komplett zerstrittenen politischen Lager konnten viele Wähler mobilisieren. Durch das radikalisierte politische Umfeld und ein sehr spannendes Rennen flossen laut der Nachrichtenseite Axios.com auch Rekordsummen an Spendengeldern an beide Lager.

US-Präsident Donald Trump während einer Rede in der Großen Halle des Volkes in Peking, China, 9. November 2017

Demokraten profitierten von Spenderinnen und Kleinspendern 

Nicht nur die Republikaner konnte sich über hohen Summen an gespendetem Geld freuen, sondern vor allem die Demokraten. Einem Bericht der auf Wahlkampffinanzierung spezialisierten Organisation Center for Responsive Politics zufolge hätten sie vor allem vom Enthusiasmus vieler Spenderinnen profitiert. Auch bei Kleinspendern hätten sie die Nase vorn. 

Bei der Zwischenwahl sollen für den Wahlkampf insgesamt 5,2 Milliarden Dollar (rund 4,6 Milliarden Euro) ausgegeben worden sein. Im Vergleich zur Abstimmung von vor vier Jahren sei das ein Anstieg um 35 Prozent. Beim Rennen um die Sitze im Abgeordnetenhaus, einer der beiden Kammern im US-Kongress, hätten die Demokraten mit Wahlkampfspenden in Höhe von 951 Millionen Dollar die Republikaner mit 637 Millionen Dollar hinter sich gelassen, heißt es. Auch bei Spenden für den Senat lägen die Demokraten vorn. 

Deutsche Bank eher für Republikaner, SAP hingegen für Demokraten 

Auch führende deutsche Unternehmen waren nicht kleinlich. Über ihre US-Tochterunternehmen haben sie laut einem Medienbericht großzügige Geldsummen an Wahlkämpfer verteilt. Nach Berechnungen der Tageszeitung Die Welt spendeten 17 deutsche Firmen mindestens 2,63 Millionen Dollar. 

Die größte Summe kam laut Bericht aus dem Chemiekonzern BASF. Das Unternehmen war mit 632.000 Dollar der drittgrößte ausländische Firmenspender. Dahinter folgten die Deutsche Telekom (604.000 Dollar), Fresenius Medical Care (296.000 Dollar), Bayer (264.000 Dollar) und Siemens (168.000 Dollar).

Die deutschen Firmen unterstützten laut Bericht vor allem das Lager der Republikaner. So soll die Deutschen Bank rund 70 Prozent ihrer Zuwendungen den Konservativen gegeben haben. Der IT-Konzern SAP bevorzugte aber eher die Demokraten.

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