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Orbán: Ungarn will, dass die russische Turkish Stream-Pipeline nach Europa verlängert wird

Orbán: Ungarn will, dass die russische Turkish Stream-Pipeline nach Europa verlängert wird
Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hat Russland aufgefordert, die russische Turkish Stream-Erdgaspipeline bis zu seinem Land auszubauen. Das russische Unternehmen Gazprom plant, die Pipeline nach Bulgarien, Ungarn und Serbien zu erweitern.

Viktor Orbán besuchte diese Woche Moskau und sprach bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über das Potenzial des Projektes der Turkish Stream-Pipeline:

Es ist kein Geheimnis, dass Ungarn wünscht, dass die Pipeline, die nahe dem Südrand unseres Landes gebaut wird, durch Ungarn verläuft.

Die Länder vereinbarten für 2020 weitere Gaslieferungen von Russland nach Ungarn, denn das derzeitige Abkommen über die Lieferung von russischem Gas nach Ungarn läuft im selben Jahr aus. Am Vorabend der Gespräche zwischen Putin und Orbán sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó, dass Ungarn erwarte, dass es auch nach dem genannten Zeitraum weiterhin russisches Gas kaufen werde.

Im Gespräch mit Orbán unterstrich Putin:

Ich schließe nicht aus, dass nach der Fertigstellung des Turkish Streams eine seiner Landverlängerungen durch Ungarn gehen könnte.

Mehr zum Thema - Putin: Russlands Erdgasleitung in die Türkei wird auf Europa ausgedehnt

Die Turkish Stream-Pipeline wurde im Oktober 2016 von Russland und der Türkei vereinbart. Die erste Gas-Pipeline ist für die Versorgung der türkischen Verbraucher und die zweite für die Länder Süd- und Südosteuropas vorgesehen. Es wird erwartet, dass das europäische Teilstück die Abhängigkeit Russlands vom Transit durch die Ukraine verringern wird. Jede der Pipelines hat eine maximale Kapazität von 15,75 Milliarden Kubikmetern pro Jahr.

Im Juni bat der bulgarische Premierminister Bojko Borissow Russland, den Turkish Stream bis zu seinem Land auszudehnen. Der russische Gasriese Gazprom plant, die Pipeline nach Bulgarien, Ungarn und Serbien zu erweitern.

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