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US-Druck auf Goldpreis erlaubt Russland und China Erwerb von echtem Gold zu Diskontpreisen

US-Druck auf Goldpreis erlaubt Russland und China Erwerb von echtem Gold zu Diskontpreisen
Bemühungen der USA, den Goldpreis zu drücken, um den US-Dollar zu stützen, erlauben es Russland und der Volksrepublik China, durch den Kauf großer Mengen des Edelmetalls zu deutlich niedrigeren Preisen große physische Goldreserven aufzubauen.

Die Nettokäufe der russischen Zentralbank im ersten Quartal des laufenden Jahres sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 116,5 Tonnen angestiegen. Dies geht aus den Daten des World Gold Council (WGC) hervor. Dieser Wert stellt angeblich die höchste Quartalssumme seit 2014 dar.

In den letzten beiden Jahrzehnten hat Russland die Käufe von physischem Gold systematisch in die Höhe getrieben. Im Mai stiegen die Goldreserven des Landes bereits auf 1.909 Tonnen, berichtete das russische Finanzministerium. Seit 2000 sind die Goldreserven des Landes um 500 Prozent gestiegen.

Russland blieb auch im ersten Quartal 2018 der engagierteste Käufer von Gold. Der Anteil des Landes an den weltweiten Gesamtreserven beträgt laut WGC derzeit 18 Prozent.

Goldreserven als Teil der Strategie gegen Dollar-Dominanz

Im vergangenen Monat gelang es Russland, die Volksrepublik China aus den Top 5 unter den Goldhaltern zu verdrängen, zu denen auch die USA, Deutschland, Italien und Frankreich gehören. Allerdings liegt China mit 1.843 Tonnen Gold in seinen nationalen Reserven nicht weit hinter Russland zurück.

China und Russland haben zusammen mit der Türkei, Indien und anderen Ländern aktiv Goldreserven angehäuft, um ihre finanziellen Reserven vom US-Dollar, der derzeit als globale Reservewährung dient, wegzudiversifizieren.

Diese Tendenz bietet Anlegern die perfekte Gelegenheit, Gold oder Anteile an Goldminen zu kaufen und gleichzeitig die Dominanz des US-Dollars als wichtigste globale Reservewährung zu gefährden.

Experte: Papiergoldhandel soll Goldpreis künstlich gering halten

Viele Goldanleger meinen, dass der Preis des Edelmetalls durch den Papiergoldhandel an den westlichen Börsen künstlich gedämpft werde.

Laut Claudio Grass von Precious Metal Advisory in der Schweiz wird das gesamte Handelsvolumen im Londoner Over-the-Counter (OTC) Goldmarkt auf umgerechnet 1,5 Millionen Tonnen Gold geschätzt. Bis heute wurden jedoch nur 180.000 Tonnen Gold tatsächlich abgebaut.

Die Papierbetrügereien in London und New York werden entweder explodieren, wenn der Papierpreis von Gold auf null fällt oder wenn nur ein Bruchteil der Anleger darauf besteht, physisches Gold als Gegenleistung zu erhalten", so Grass in einem RT-Interview.

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