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Frankreichs Energiekonzern Total beteiligt sich an russischem Arktis-Flüssiggas-Projekt

Frankreichs Energiekonzern Total beteiligt sich an russischem Arktis-Flüssiggas-Projekt
Der französische Energiekonzern Total werde eine zehnprozentige Beteiligung am russischen LNG-2-Projekt von Novatek in der Arktis erwerben, so der Chef von Novatek, Leonid Mikhelson.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nahm am Internationalen Sankt Petersburger Wirtschaftsforum teil. Während seines Besuchs wurde der Total-Deal um die Beteiligung des Unternehmens an dem russischen Flüssiggas (LNG)-Projekt unterzeichnet.

Symbolbild

Total hält bereits einen Anteil von 20 Prozent an Novatek und ist neben dem chinesischen Staatskonzern CNPC und dem Silk Road Fund einer der Partner, die das erste Flüssiggas-Projekt des russischen Unternehmens in Jamal entwickeln. Laut Mikhelson könnte dieser zweite Deal für die Teilnahme am Arktis-LNG-2-Projekt im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden und über einen Wert von rund 25,5 Milliarden US-Dollar verfügen. Die endgültige Investitionsentscheidung könnte in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 getroffen werden.

Total, so der Vorstandsvorsitzende von Novatek, habe die Möglichkeit, seinen Anteil an dem Projekt um fünf Prozent zu erhöhen, doch das russische Unternehmen beabsichtige, einen Anteil von mindestens 60 Prozent an dem Arktis-LNG-2-Projekt beizubehalten.

Total war kürzlich gezwungen, seine Beteiligung an der Entwicklung des South-Pars-Feldes im Iran durch die Wiedereinführung von US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran zu überdenken. Das Unternehmen hat sich noch nicht aus dem Projekt zurückgezogen, aber es hat bereits erklärt, dass es dies tun müsse, es sei denn, das US-Finanzministerium gewährt ihm einen Sanktionsverzicht.

Russlands LNG-Branche unterliegt keinen Sanktionen, die sich auf unkonventionelles Öl und Gas konzentrieren, doch der Total-Chef Patrick Pouyanne wies in einem Journalistengespräch in Sankt Petersburg darauf hin, dass nichts "kugelsicher" sei.

Das Jamal-LNG-Projekt hat im vergangenen Dezember teilweise seinen Betrieb aufgenommen, und es wurden bereits zwei Millionen Tonnen Flüssiggas verschifft. Die Anlage wird nach ihrer Fertigstellung eine Jahreskapazität von 16,5 Millionen Tonnen des verflüssigten Brennstoffs haben.

Das Arktis-LNG-2-Projekt könnte 2023 in Betrieb gehen und eine Kapazität von 19,8 Millionen Tonnen erreichen.

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